Markus Kauczinski
Markus Kauczinski ist nicht mehr Trainer des FC St. Pauli. | Foto:  Ronald Wittek

Ehemaliger KSC-Trainer

Kauczinski nicht mehr Trainer in St. Pauli

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Markus Kauczinski ist nicht mehr Trainer des FC St. Pauli. Der Verein verkündete die Trennung vom Trainer sowie von Sportdirektor Uwe Stöver am Mittwochvormittag. Kauczinski hatte zwischen 2001 und 2016 verschiedene Trainerpositionen beim Karlsruher SC inne. 

Damit reagiere der Verein auf die Entwicklungen der vergangenen Woche, heißt es in der Mitteilung des FC St. Pauli. Die Hamburger befinden sich in Liga 2 derzeit auf Tabellenplatz 6, in den letzten vier Spielen gab es drei Niederlagen – darunter ein 0:4 gegen den erbitterten Stadtrivalen Hamburger SV. Dennoch gilt die Freistellung als Überraschung. Mit dem Trainerwechsel erhoffen sich die Verantwortlichen wohl, den Aufstieg noch zu schaffen.

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, gerade weil wir Uwe und Markus persönlich sehr schätzen. Aber im Sinne des FC St. Pauli halten wir diesen Schritt für notwendig, um die Saison sportlich erfolgreich zu beenden und die Weichen für die neue Saison stellen zu können“, erklärte Vereinspräsident Oke Göttlich die Entscheidung.

Viele Jahre Trainer beim KSC

Markus Kauczinski ist in der Karlsruher Fußballszene eine Berühmtheit: Zwischen 2001 und 2016 hatte er im Verein verschiedene Trainerpositionen inne, von 2012 bis 2016 trainierte er die erste Mannschaft.  In der Saison 2014/15 verpasste der KSC unter Trainer Kauczinski ganz knapp in der Relegation gegen den Hamburger SV den Aufstieg in die erste Liga. Nach dem KSC folgte für Kauczinski ein Trainerjahr in Ingolstadt, danach ging er im Dezember 2017 zum FC St. Pauli.


Nachfolger von Markus Kauczinski bei St. Pauli wird der Niederländer Jos Luhukay (55), der zuletzt in England bei Sheffield Wednesday arbeitete, in Deutschland aber bereits unter anderem beim VfB Stuttgart, Hertha BSC, Borussia Mönchengladbach, dem FC Augsburg und dem SC Paderborn als Cheftrainer tätig war.

Kauczinski im BNN-Interview (Mai 2018)

Im Internet wird die Freistellung heiß diskutiert:

BNN