Erleichtert ist KSC-Sportchef Oliver Kreuzer, dass die Politik grünes Licht für den Bundesliga-Neustart gegeben hat.
Erleichtert ist KSC-Sportchef Oliver Kreuzer, dass die Politik grünes Licht für den Bundesliga-Neustart gegeben hat. | Foto: GES

Nach Freigabe durch Politik

KSC-Sportchef Kreuzer freut sich über Liga-Neustart und präferiert Anpfiff am 23. Mai

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Der KSC und die übrigen 35 Proficlubs können erst einmal aufatmen: Trotz der Corona-Krise wird der Ball noch im Mai in den deutschen Fußballstadien wieder rollen. Bei der Videokonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch in Berlin wurde der Weg für den Neustart in der Bundesliga und der Zweiten Liga in der zweiten Mai-Hälfte freigemacht.

„Es ist gut, dass der Start jetzt kommt. Wir freuen uns alle“, sagte Oliver Kreuzer den Badischen Neuesten Nachrichten. Der KSC-Sportchef ist allerdings dagegen, dass bereits ab dem Wochenende 16. und 17. Mai wieder gespielt wird.

„Es braucht mindestens zwei Wochen Mannschaftstraining vor dem Start und das wäre in dem Fall nicht gegeben.“ Noch dürfen die Karlsruher wie die übrigen Clubs in Baden-Württemberg auch nur in Kleingruppen trainieren. Kreuzer präferiert deshalb den 23. Mai als Starttermin.

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Vorgeschaltete Corona-Quarantäne von zwei Wochen doch nicht notwendig

Zunächst war im Gespräch gewesen, dass dem Neustart eine zweiwöchige Quarantäne aller Teams in Form eines Trainingslagers vorausgehen soll. Dies ist laut Merkel aufgrund der regelmäßigen Tests bei den Profis nicht nötig. Rund 20.000 Tests wird der Profifußball wohl bis zum Saisonende benötigen. In einer ersten Testreihe hatte es bei 1.724 Tests insgesamt zehn positive Fälle gegeben.

Der KSC hat sich Kreuzer zufolge bereits mit einer notwendigen Quarantäne im Vorfeld des Neustarts beschäftigt und zwei bis drei verschiedene Möglichkeiten ins Auge gefasst, darunter die Sportschule Schöneck auf dem Durlacher Turmberg.

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DFL berät am Donnerstag über möglichen Starttermin

Ab wann genau die Geisterspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Programm stehen, ist noch offen. Die Entscheidung soll der Deutschen Fußball Liga (DFL) überlassen werden. Die DFL, die am Donnerstag die 36 Klubchefs virtuell versammelt, visierte zuletzt den 15. Mai an. Noch neun Spieltage stehen aus.