KSC-Trainer Alois Schwartz und Karlsruhes Sportdirektor Oliver Kreuzer nehmen bei ihrer Begegnung in Marbella den früeren Bayern-Torjäger Roy Makaay in ihre Mitte. | Foto: BNN

Vamos! Die Marbella-Kolumne

KSC-Trainingslager: Makaay meets Pourié

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Vamos, auf geht‘s also. Als Rudolphus Anton Makaay rank und schlank, ein Dutzend an Jahren jünger und sein Haupthaar noch nicht ergraut war, da war der Niederländer ein Stürmer mit eingebauter Toregarantie. Rheuma-Kai, so witzelte die Bundesliga, wenn der Kanonier des FC Bayern mal länger ausfiel, ist die Marke Mittelstürmer, die der Fußball aus Holland heute im Prinzip kaum noch kennt.

Gar nicht vorzustellen sei es, was der angesichts der Explosion bei den Ablösesummen, in der Jetztzeit kosten würde. Das sagte der KSC-Trainer Alois Schwarz dem Roy Makaay direkt ins Gesicht – beim Plausch in Marbella an Oliver Kreuzers Seite. Kreuzer und Makaay sehen sich ab und an, weil sie für die Allstars des FC Bayern kicken. Und am Samstag taten sie es, weil Makaay die Stürmer von Feyenoord Rotterdam trainiert.

Was er denn einem Robin van Persie noch beibringen könne? „Dem wenig, aber den 19-Jährigen bei uns, denen schon“, erzählt der heute 43-Jährige Makaay im Gespräch mit dieser Zeitung und lacht. „Das war ein gutes Freundschaftsspiel“, fand der Promi aus Feyenoords Trainerstab, dem es nach dem 4:2 natürlich nicht recht sein konnte, dass der KSC den Ausgang  „spannend bis zuletzt“ hielt. Welchen Tipp Makaay für Marvin Pourie parat habe, der den KSC in den nächsten Monaten in die Zweite Liga zurückschießen soll? Makaay weiß, ganz diplomatischer Profi, was man da am besten sagt: „Ich habe heute mehr auf unsere Stürmer geachtet.“