Rolf Dohmen: kandidiert als KSC-Präsident,

Kandidatur bestätigt

Auch Rolf Dohmen möchte KSC-Präsident werden

Anzeige

Rolf Dohmen hat sich entschieden: Auch der frühere Sportdirektor des Vereins möchte Präsident beim Karlsruher SC werden. Keine 72 Stunden vor Bewerbungsschluss bestätigte er, sich den Mitgliedern des Fußball-Zweitligisten KSC zur Wahl zu stellen.

„Ich werde am Montag meine Bewerbung für das Präsidentenamt einreichen, mit dem Zusatz versehen, dass ich mich für den Fall der Fälle auch für das Amt des Vize-Präsidenten zur Verfügung stellen würde“, erklärte Dohmen am Wochenende auf Nachfrage der Badischen Neuesten Nachrichten.

Der 68-Jährige hatte sich bereits im vergangenen Jahr mit der Absicht getragen, den damaligen Amtsinhaber Ingo Wellenreuther herauszufordern, was dann aber per Satzungsformalie ausgeschlossen war. Die für eine Kandidatur notwendige dreijährige, ununterbrochene Mitgliedschaft hatte Dohmen erst im Januar 2020 erreicht.

Dohmen ist vierter Anwärter für Präsidentenamt

Der frühere Bundesligaprofi des KSC (1978 bis 1982) und Sportdirektor der Badener (2002 bis 2009) ist damit der vierte Anwärter für die Nachfolge des Mitte Mai zurückgetretenen Wellenreuther, der sich zu seinen Absichten öffentlich bekannt hat. Zuvor hatten der „Netzwerker“ Axel Kahn, der amtierende Vizepräsident Holger Siegmund-Schultze und der Unternehmer Kai Gruber erklärt, dass sie ihre Bewerbungsunterlagen beim Wahlausschuss des Vereins eingereicht haben.

In einer virtuellen Versammlung, deren Termin voraussichtlich Ende Juli liegen wird, werden die Mitglieder darüber abzustimmen haben, wem sie mehrheitlich ihr Vertrauen schenken. Sollte Siegmund-Schultze dann in der Gunst des Souveräns vorne liegen und an die Clubspitze aufrücken, müsste ein Vizepräsident nachgewählt werden. Dieser würde dann auch in den fünfköpfigen Beirat der GmbH & Co KGaA einziehen, den kommissarisch Gerhard Rastetter aus dem Verwaltungsrat komplettiert hatte.

Mehr zum Thema: Auch Siegmund-Schultze möchte KSC-Präsident werden