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Müller vor Wechsel nach Halle

Aufatmen beim KSC: Choi-Verletzung nicht so schlimm wie befürchtet

Die Befürchtungen haben sich nicht bestätigt: KSC-Spieler Kyoung-Rok Choi droht nicht schon wieder eine Leidenszeit von mehreren Monaten. Doch für den Pflichtspiel-Auftakt gegen Union ist er keine Option.

Gezeichnet: Kyoung-Rok Choi musste am Samstag von Torwart Marius Gersbeck (rechts) und Mannschaftsarzt Marcus Schweizer verletzt vom Platz gebracht werden. Foto: Helge Prang/GES

Aufatmen bei Cheftrainer Christian Eichner und den übrigen Verantwortlichen des Karlsruher SC: Die Verletzung von Offensivspieler Kyoung-Rok Choi hat sich am Montag als nicht so schlimm herausgestellt wie zunächst befürchtet. Ein Band im Sprunggelenk sei beim Südkoreaner in Mitleidenschaft gezogen worden, berichtete Eichner am Montag von den Erkenntnissen der eingehenderen Untersuchung. „Die Verletzung hat bei Weitem nicht das Ausmaß, das wir befürchtet hatten“, erklärte der Coach des Fußball-Zweitligisten. Gerissen oder gebrochen sei nichts.

Choi muss dennoch voraussichtlich zwei bis vier Wochen pausieren und wird deshalb auch nicht für das erste Pflichtspiel am Samstag (18.30 Uhr) im DFB-Pokal gegen Union Berlin zur Verfügung stehen. Eine erneute Ausfallzeit von mehreren Monaten steht dem 25-Jährigen allerdings nicht bevor.

Nach einem Kreuzbandriss war Choi auf dem Weg zurück zu alter Form

Der Mittelfeldspieler hatte sich die Verletzung am vergangenen Samstag beim letzten Testspiel des KSC in der Vorbereitung gegen Waldhof Mannheim (2:1) zugezogen. Kurz vor der Pause war er nach einem Zweikampf liegen geblieben und musste mit Schmerzen im Sprunggelenk vom Platz gebracht werden.

Choi, der seit dem Sommer 2018 für den KSC spielt, hatte Mitte Dezember einen Kreuzbandriss erlitten und war erst in der jetzigen Saisonvorbereitung wieder richtig in Fahrt gekommen. Für die Union-Partie wäre er einer der Startelf-Kandidaten gewesen. Nun muss er sich erst einmal wieder gedulden.

Müller vor Wechsel zum Halleschen FC

Für Chois Kollegen beginnt indes am Dienstag die Trainingswoche, bevor es dann am Samstag ernst wird. Der dritte Torhüter Sven Müller, der beim KSC ohne Perspektive ist, wird dann aller Voraussicht nach nicht mehr zum Kader der Karlsruher gehören. Der 24-Jährige steht nach Informationen dieser Zeitung unmittelbar vor einem Wechsel zum Drittligisten Hallescher FC. Im Falle von Müllers Abgang würde der 19 Jahre junge Paul Löhr dessen Platz einnehmen.

KSC
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