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Vorbereiter und Torschütze

Ben-Hatira beflügelt KSC gegen Sandhausen

Änis Ben-Hatira, im Winter von Honved Budapest zum Karlsruher SC gewechselt, hat beim 2:0-Auswärtserfolg der Blau-Weißen in Sandhausen dem Spiel seiner Mannschaft den "Stempel aufgedrückt", wie Trainer Christian Eichner lobend erwähnte.

Jubel bei Änis Ben-Hatira (KSC). Foto: GES

Änis Ben-Hatira, im Winter von Honved Budapest zum Karlsruher SC gewechselt, hat beim 2:0-Auswärtserfolg der Blau-Weißen in Sandhausen dem Spiel seiner Mannschaft den "Stempel aufgedrückt", wie Trainer Christian Eichner lobend erwähnte. Ben-Hatira selbst äußerte sich bescheiden.

"Ich bin froh erstmal für die Mannschaft, dass wir uns endlich mal belohnt haben. Ich hatte es kaum erwarten können, von Beginn an zu spielen, Minuten zu bekommen", erklärte der 31-Jährige anschließend.

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat pfiff nach der vierten Niederlage in Reihe im zugigen Hardtwald auch im übertragenen Sinn eine steife Brise ins Gesicht. Die erste Phase sei „sehr spielentscheidend“ gewesen, analyiserte er nach dem 0:2 gegen den KSC , ironisch ergänzend: „Wenn ich es in irgendeiner Form versäumt haben sollte, auf die Wichtigkeit erster Zweikämpfe, einer dominanten und aktiven Spielweise im Derby hinzuweisen, dann war das tatsächlich mein Verschulden. Ich erinnere mich aber nicht daran.“

Der Live-Ticker zur Partie zum Nachlesen

Auch ein anderer erinnerte sich nicht. Änis Ben-Hatira nicht daran, wann er davor zuletzt ein Spiel von Beginn an bestritt. In der von Koschinat angeführten ersten Phase war er beim Karlsruher SC auffälligster Mann über die linke Seite, erst Vorbereiter, dann Torschütze.

"Ein Hauch Bundesliga"

Mit „ein Hauch Bundesliga“ kommentierte Sportchef Oliver Kreuzer das Tagwerk des 31-Jährigen. Trainer Christian Eichner gab zu, anfangs „noch kein Gefühl für Änis“ und dafür gehabt zu haben, wo jener „Fitness-mäßig“ stehe. „Irgendwann haben Zlatan (Bajramovic; Anm. der Redaktion) und ich diese Woche die Idee gehabt, Sandhausen eine Aufgabe mitzubringen, mit der man dort wahrscheinlich nicht rechnet. Änis hat dem Spiel seinen Stempel aufgedrückt, das war hoffentlich nur der Anfang.“

Der Gelobte blieb bescheiden, erwähnte Umschaltmomente gegen Ende, als auch er nachlässiger als nötig war. Aber was sollte es? 2:0. Passte. „Heute können wir uns freuen, dürfen uns aber nicht ausruhen. Wir haben noch sehr viele harte Spiele vor uns und brauchen Punkte, um in der Liga zu bleiben.“ Die braucht auch der Tabellenelfte SV Sandhausen, der nur noch drei Punkte vor dem KSC liegt.

KSC
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