Skip to main content

Flügelmann aus Freiburg im Anflug

Der KSC erwartet Kath als dritten Neuzugang

Auf dem bis Oktober geöffneten Transfermarkt bleibt es verhältnismäßig ruhig. Immerhin kündigt sich beim Karlsruher SC ein dritter Neuzugang an.

Beim KSC im Anflug: Der Flügelstürmer Florian Kath möchte nach mehreren Verletzungen als Neuzugang beim Karlsruher SC wieder Fuß fassen. Foto: Robin Rudel/imago images

Der Karlsruher SC ist sich mit Florian Kath über einen Wechsel vom SC Freiburg einig. Sport-Geschäftsführer Oliver Kreuzer erwartet den 25 Jahre alten Linksaußen als dritten Neuzugang für die Mitte September beginnende Zweitliga-Saison. Die wirtschaftlichen Details gelte es davor noch zu klären, „doch da sind Michael Becker und ich dabei, Lösungen zu finden“, erklärte Kreuzer am Sonntag gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten.

Der Balinger Kath wird in Karlsruhe darum bemüht sein, wieder Anschluss an den Bundesligafußball zu finden. Zwei Jahre lang sah er sich wegen einer langwierigen Leistenverletzung und einer Schambeinentzündung zurückgeworfen, im April 2018 hatte er das vorerst letzte seiner 24 Bundesligaspiele für den SC Freiburg bestritten. Vor dem Wochenende hatte der KSC bereits den Torhüter Markus Kuster (SV Mattersburg/bis 2022) verpflichtet und Flügelstürmer Benjamin Goller von Werder Bremen ausgeliehen.

Spannend bleibt beim KSC die Personalie Philipp Hofmann. Nach Informationen der Badischen Neuesten Nachrichten würde sich der bis 30. Juni 2021 geschlossene Vertrag des Sauerländers in der kommenden Saison mit dessen sechsten Einsatz um ein Jahr verlängern. Kreuzer bestätigte auf Nachfrage den Automatismus. Die smarte Klausel verleiht dem zu erwartenden Poker um die Dienste des Torjägers zusätzliche Würze.

Noch keine Anfragen aus Augsburg oder Mainz

Der KSC müsste seinen 17–maligen Torschützen der zurückliegenden Saison nicht um jeden Preis während dieser Transferperiode ziehen lassen, um noch eine Ablöse zu generieren. Das von Hofmann zwischenzeitlich angeblich selbst bestätigte Interesse der Bundesligisten FSV Mainz 05 und des FC Augsburg habe sich für Kreuzer bislang nicht in Anfragen gezeigt. Unter 3,5 Millionen Euro dürften die Badener kaum schwach werden.

Brisanz birgt daneben die Personalie Marvin Pourié. Stand jetzt erwartet Christian Eichner den Angreifer nach dem Leihende bei Eintracht Braunschweig zum Vorbereitungsstart am 4. August im Wildpark zurück. Dass der Westfale dann eine Rolle in den Planungen des KSC-Cheftrainers spielen wird, ist nicht sicher. Kreuzer wiederholte nun, dass er angesichts der Konkurrenz von Hofmann, Babacar Gueye und Marco Djuricin eine schwierige Konkurrenzsituation für Pourié absieht. Er sei gesprächsbereit, sollte Pourié einen neuen Arbeitgeber finden.

KSC
nach oben Zurück zum Seitenanfang