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Verein hat Konzept erarbeitet

Der KSC startet mit 450 Zuschauern in die neue Saison

Erstmals seit fast sechs Monaten dürfen wieder Zuschauer ins Wildparkstadion. Zum Heimspiel im DFB-Pokal gegen Union Berlin am 12. September können 450 Fans die Mannschaft des Karlsruher SC anfeuern.

Der KSC wird zum Auftakt in die Saison 450 Zuschauer im Wildparkstadion zulassen. Foto: Markus Gilliar/GES

Wie der Verein mitteilt, hat eine vereinsinterne Arbeitsgruppe in den letzten Wochen ein standortindividuelles Schutz- und Hygienekonzept entwickelt und auch mit Fanvertretern und Fanszene abgestimmt. Bei der Erstellung dieses Konzeptes wurde der KSC vom zuständigen Gesundheitsamt sowie vom Ordnungs- und Bürgeramt der Stadt Karlsruhe fachlich beraten.

Es freut uns, dass wir zumindest einigen Zuschauern ein Stück Normalität zurückgeben können.
Michael Becker, KSC-Geschäftsführer

„Der Fußball generell und der KSC im Speziellen lebt von seinen Fans. Es freut uns, dass wir zumindest einigen Zuschauern ein Stück Normalität zurückgeben können. Unser Dank gilt dabei auch den Behörden“, sagte KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

Damit können die Spiele im DFB-Pokal wie die Partien in der Dritten Liga und Frauen-Bundesliga trotz der Coronavirus-Pandemie mit Zuschauern ausgetragen werden. Mit einem entsprechenden Beschluss des DFB-Präsidiums erkämpft sich der deutsche Fußball in der Corona-Krise zumindest ein kleines Stück Normalität zurück.

Wie die Tickets vergeben werden

Um eine möglichst faire Vergabe der wenigen Tickets zu gewährleisten, gelten für den Vorverkauf folgende Bedingungen: Es können ausschließlich aktuelle KSC-Mitglieder sowie Dauerkarteninhaber der Saison 2019/2020 (beinhaltet ebenfalls die Inhaber einer Rückrunden-Dauerkarte) an der Ticketverlosung teilnehmen.

Der Prozess der Ticketverlosung für Heimspiele erfolgt ausschließlich online unter www.ksc.de/tickets . Pro Heimspiel gibt es eine Ticketverlosung.

Das Führungsgremium des Deutschen Fußball-Bundes beschloss am Montag auf seiner Sitzung die dafür erforderlichen Ergänzungen in den Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung.

„Der Gesundheitsschutz steht unverändert an erster Stelle. Wir sind uns im Fußball der großen Verantwortung bewusst und wollen mit gutem Beispiel für den Sport vorangehen“, sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius.

Fünf statt drei Auswechslungen erlaubt

Die flexiblen Lösungen könnten dazu führen, dass einige Spiele in der ersten Pokalrunde am zweiten September-Wochenende mit Publikum stattfinden, während andere Partien vor leeren Rängen ausgetragen werden müssen. Ein ähnliches Szenario droht eine Woche später beim Saisonstart der Dritten Liga. Definitiv keinen Zugang zu den Stadien bis zum Ende des Jahres erhalten Fans des jeweiligen Gastvereins.

Als Grundlage für die Saison 2020/21 gilt das im Zusammenspiel von DFB und Deutscher Fußball Liga aktualisierte Hygienekonzept, welches das DFB-Präsidium am Montag für verbindlich erklärte. Die dreiteilige Abstufung im aktualisierten Hygienekonzept bietet die Möglichkeit zu regionalen Lösungen.

Wie bei der Fortsetzung der vergangenen Saison sind in allen DFB-Spielklassen weiter fünf statt drei Auswechslungen erlaubt – mit Ausnahme der Dritten Liga, in der sich die Vereine mehrheitlich gegen diese Corona-Regel ausgesprochen haben.

Der Karlsruher SC wird zum DFB-Pokalspiel gegen Union Berlin (12. September) und zu den Liga-Heimspielen bis Ende Oktober gegen den VfL Bochum (27. September) und den SV Sandhausen (17. Oktober) auf der Grundlage der bestehenden Corona-Verordnung des Landes 450 Zuschauer im Wildparkstadion zulassen.

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