Philipp Hofmann (rechts) köpfte den KSC mit seinem Treffer beim SV Darmstadt in das Achtefinale des DFB-Pokals. | Foto: GES

Losglück

Der KSC trifft im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Saarbrücken

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Der Karlsruher SC muss im Achtelfinale des DFB-Pokals beim 1. FC Saarbrücken antreten. Die Karlsruher haben damit ein durchaus machbares Los zugeteilt bekommen.

Der Saarbrückener Geschäftsführer David Fischer freut sich auf den „Traditionsverein“ KSC in der Nachbarschaft, sagte er im Sportstudio der ARD.

Saarbrücken hatte in der zweiten Pokalrunde den 1. FC Köln aus dem Pokal-Wettbewerb geworfen. Der Verein spielt seit 2014 in der Regionalliga Südwest.

Das letzte Liga-Duell zwischen den Saarländern und dem Karlsruher SC war in der 3. Liga im Jahr 2013. Damals gab es ein 0:0. Vor der aktuellen Saison gab es außerdem ein Testspiel der Karlsruher gegen eine B-Elf aus Saarbrücken, das der KSC mit 3:1 gewann.

Karlsruhe verlor sein Heimrecht an Saarbrücken

Bei der Auslosung am Sonntagabend im Fußballmuseum in Dortmund zog Fußball-Nationalspielerin Turid Knaak das KSC-Los. Andreas Köpke, Bundestorwarttrainer, passte auf, damit alles mir rechten Dingen zuging.

Das Los des Karlsruher SC zog Turid Knaak zuerst – somit hätte der KSC auf Heimrecht hoffen können. Weil der KSC aber als Proficlub auf einen Regionalligisten trifft, bekommt Saarbrücken das Heimrecht. Der Verein spielt derzeit in Völklingen, weil das eigene Stadion nicht tauglich ist.

Manuel Stiefler und Saliou Sané (rechts) im Testspiel gegen den 1. FC Saarbrücken.
Manuel Stiefler und Saliou Sané (rechts) im Testspiel gegen den 1. FC Saarbrücken im Sommer 2019. | Foto: mia

Für den KSC führte der Weg im Pokal-Wettbewerb bisher über Darmstadt und Hannover. In der zweiten Pokalrunde köpfte Philipp Hofmann die Karlsruher beim SV Darmstadt 98 eine Runde weiter. Sein Treffer in einer engen Partie aus der 86. Minute ebnete den Weg.

Eine Runde zuvor schlug der KSC ebenfalls einen direkten Konkurrenten aus der Liga. Hannover 96 – um Ex-Trainer Mirko Slomka – wurde mit 2:0 wieder gen Niedersachsen geschickt. Hofmann hatte sich vor der Auslosung seinen ehemaligen Jugendclub Schalke 04 gewünscht.

VfB Stuttgart spielt in Leverkusen

Die Auslosung des Achtelfinales verspricht außerdem noch weitere packende Partien. Unter anderem muss der VfB Stuttgart in Leverkusen antreten. Der FC Bayern empfängt die TSG Hoffenheim.

Der KSC und der VfB Stuttgart sind die beiden letzten Zweitligisten im Wettbewerb. Aus Liga 3 ist der 1. FC Kaiserslautern noch dabei. Der SC Verl und Saarbrücken vertreten noch die Regionalliga.

Das Achtelfinale des DFB-Pokals steigt am 4. und 5. Februar 2020. Wer dann noch Viertel- und Halbfinale übersteht, fährt am 23. Mai 2020 nach Berlin – zum Pokal-Finale im Olympiastadion.

Alle Achtelfinal-Partien im Überblick:

Eintracht Frankfurt – RB Leipzig

Bayer Leverkusen – VfB Stuttgart

Bayern München – TSG Hoffenheim

Schalke 04 – Hertha BSC

1. FC Saarbrücken – Karlsruher SC

Werder Bremen – Borussia Dortmund

1. FC Kaiserslautern – Fortuna Düsseldorf

SC Verl – Union Berlin