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Fußball

DFB-Pokal: Kuster könnte gegen Union im KSC-Kasten stehen

Torhüter Markus Kuster, der am Dienstag wegen Rückenproblemen das Training vorzeitig beendete, steht dem KSC für das Pokalspiel am Samstag gegen Union Berlin zur Verfügung. Der Zugang hat am Mittwoch wieder trainiert.

Zurückgemeldet: Torwart Markus Kuster vom Karlsruher SC hat seine Rückenprobleme weitgehend überwunden. Am Mittwoch trainierte er schon wieder. Foto: Helge Prang GES/Helge Prang

Die Qual der Wahl bleibt Christian Eichner erfreulicherweise nicht erspart. Dass ihm die Entscheidung über die Nummer eins für das Spiel in der ersten DFB-Pokalrunde am Samstag nicht abgenommen wird, stimmt den Trainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC froh.

„Markus Kuster hat wieder normal trainiert, er scheint nur noch marginale Rückenprobleme zu haben“, berichtete Eichner am Mittwochnachmittag.

Kuster oder Gersbeck

Damit steht einem möglichen Einsatz des Torhüters, der das Training am Dienstag wegen Beschwerden vorzeitig beendet hatte, im Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (18.30 Uhr) nichts im Wege. Ob der österreichische Neuzugang aber wirklich sein Pflichtspieldebüt für den KSC geben wird, bleibt bis Freitag noch Eichners Geheimnis.

Erst am Tag vor dem K.o.-Duell mit dem Bundesligisten will sich der Cheftrainer entscheiden, ob Kuster oder Marius Gersbeck dann in der Startelf stehen wird.

Zuversichtlich ist Eichner auch bei Marco Djuricin. Der Angreifer hatte auch am Mittwoch wegen Adduktorenproblemen noch pausiert, auch das Donnerstagtraining werde der Österreicher noch nicht mitmachen. „Ich bin aber hoffnungsvoll, dass Marco am Abschlusstraining am Freitag teilnehmen wird“, meinte der Coach, der damit auf alles Spieler außer dem am Sprunggelenk verletzten Kyoung-Rok Choi zurückgreifen kann - sofern der luxemburgische Nationalspieler Dirk Carlson von der Länderspielreise verletzungsfrei zurückkehrt.

Eichner sieht Gemeinsamkeiten zwischen KSC und Union

Der Pokalpartie blickt Eichner gespannt und doch auch entspannt entgegen. „Für die Berliner gilt wie für uns auch, dass sich das erste Pflichtspiel immer etwas unsicher anfühlt. Wir haben aber nichts zu verlieren, die Karten liegen auf deren Seite. Wenn wir gewinnen sollten, dann ist es auf jeden Fall eine größere Überraschung, als wenn sich Union durchsetzt.“ In den Köpenickern sehe er aber auch viel KSC: „Union zeichnen ähnliche Attribute aus wie uns: Sie kommen viel über die mannschaftliche Geschlossenheit, sie überzeugen mit Kompaktheit und auch mit individueller Klasse.“

Dass nur 500 Besucher ins Stadion dürfen, sei schade und für die Gäste „natürlich angenehmer. Uns hätte ein volles Haus gut getan, trotzdem sind wir froh über das Heimspiel.“ Er wünsche sich von seiner Mannschaft „Mut und Aktivität, denn die Jungs haben keinen Druck.“

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