KSC-Präsident Ingo Wellenreuther (links) und der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) bei einem Treffen zum Wildparkstadion im April 2018 im Rathaus.
Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther haben "ihre öffentlich aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten" in einem persönlichen Gespräch beigelegt. (Archiv) | Foto: jodo (Archivbild)

Verein legt Beschwerde ein

Diskussion um KSC-Tribünendach: Mentrup und Wellenreuther legen Streit bei

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Der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther haben „ihre öffentlich aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten“ in einem persönlichen Gespräch beigelegt, wie es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung von Stadt und Verein hieß.

Hintergrund der Auseinandersetzung war die Entscheidung der Deutschen Fußball Liga (DFL) am Dienstag, dem Ausnahmeantrag des Aufstiegsanwärters aus der Dritten Liga nicht zuzustimmen.

Denn die Lizenz wurde unter der Auflage erteilt, die provisorische Südtribüne doch zu überdachen. Darüber war ein Streit zwischen Verein und Stadt entbrannt.

 

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KSC legt Beschwerde bei der DFL ein

Wie es in der Mitteilung vom Freitag weiter hieß, hat der KSC gegen diesen Bescheid der DFL wiederum fristgerecht und „in enger Abstimmung“ mit der Stadt Beschwerde eingelegt.

Zusammen mit dem städtischen Eigenbetrieb Fußballstadion im Wildpark legt der Verein darin nach eigenen Angaben „gewichtige Argumente“ dar, die die DFL davon überzeugen sollen, eine Ausnahmegenehmigung für die Zweitliga-Saison 2019/2020 zu erteilen.

Unverhältnismäßiger Kostenaufwand aus Steuermitteln

Dazu gehörten die seit den 1990er Jahren bestehenden Ausnahmeregelungen für das Bestandsstadion sowie das Engagement der Stadt, den kompletten Umbau bis 2022 sicherzustellen.

Zudem bedeute die Überdachung der provisorischen Südtribüne einen „unverhältnismäßigen Kostenaufwand aus Steuermitteln“, da diese nur zwölf Monate stehen soll.

Der KSC hat die DFL in dieser Sache nach eigenen Angaben um eine zeitnahe Entscheidung gebeten.

BNN