Ein Training in voller Mannschaftsstärke darf KSC-Chefcoach Christian Eichner ab Freitag wieder anleiten.
Ein Training in voller Mannschaftsstärke darf KSC-Chefcoach Christian Eichner ab Freitag wieder anleiten. | Foto: GES

Neustart gegen Darmstadt 98

Erst Teamtraining, dann eine Woche Quarantäne: Der Weg des KSC zurück in den Spielbetrieb

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Wochenlang war im Karlsruher Wildpark Grüppchenbildung angesagt. Ab Freitag ist damit nun Schluss. Die Zweitliga-Spieler des Karlsruher SC dürfen ins Teamtraining zurückkehren – und verabschieden sich kurz darauf ins Quarantäne-Trainingslager.

Auch die übrigen Proficlubs aus Baden-Württemberg dürfen wieder in voller Mannschaftsstärke trainieren, was einige von ihnen bereits am Donnerstag gemacht haben. „Ich freue mich, dass es jetzt losgeht“, ließ KSC-Chefcoach Christian Eichner wissen.

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Seine Spieler erwartet am Freitag ein strammes Programm: In aller Frühe steht Corona-Test Nummer drei an, ehe zwei Übungseinheiten – eine am Vor- und eine am Nachmittag – folgen. Fehlen werden dann die angeschlagenen Burak Camoglu, Babacar Guèye und David Pisot sowie Kyoung-Rok Choi, der nach seinem Kreuzbandriss noch nicht wieder mit dem Team trainiert.

Schöneck als Option für Trainingslager

„Wir haben kaum Zeit zu verlieren, aber wir wollen das trotzdem mit Augenmaß angehen“, erklärte Eichner.
Bereits am 16. Mai geht es für den Tabellenvorletzten wieder um Punkte, wenn um 13 Uhr der SV Darmstadt 98 im Wildpark vor leeren Rängen aufläuft. Bis dahin zieht sich der KSC wie die übrigen Clubs in ein einwöchiges Quarantäne-Trainingslager zurück.

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Wohin genau, steht noch nicht fest, wie Sportchef Oliver Kreuzer erklärte. Die Sportschule Schöneck auf dem Durlacher Turmberg sei eine Option. In jeden Fall wird der Rückzugsort nahe der Heimat liegen, schließlich können die regelmäßigen Corona-Tests nur im Wildpark abgenommen werden.

Kreuzer hatte späteren Starttermin favorisiert

Kreuzer hatte am Mittwoch keinen Hehl daraus gemacht, dass ihm der 23. Mai als Starttermin lieber gewesen wäre. So bleiben dem Abstiegskandidaten gerade einmal acht Tage, um sich auf den Endspurt der Zweitliga-Saison vorzubereiten, die bis zum 28. Juni über die Bühne gehen soll. Nun haben einige Teams den einen oder anderen Tag Vorsprung, was das Training angeht. „Das ist halt dann so, ich kann es auch nicht ändern“, meinte Kreuzer.

KSC-Termine
Zeitgenau terminiert sind bislang nur der 26. Spieltag sowie die beiden letzten Spieltage, an denen alle Partien zeitgleich angepfiffen werden.
26. Spieltag: Samstag, 16. Mai, 13 Uhr, KSC – SV Darmstadt 98.
27. Spieltag: 22. bis 25. Mai, KSC – VfL Bochum.
28. Spieltag: 26. bis 28. Mai, Hannover 96 – KSC.
29. Spieltag: 29. Mai bis 1. Juni, KSC – FC St. Pauli.
30. Spieltag: 5. bis 8. Juni: FC Erzgebirge Aue – KSC.
31. Spieltag: 12. bis 15. Juni, KSC – VfB Stuttgart.
32. Spieltag: 16. bis 18. Juni: Jahn Regensburg – KSC.
33. Spieltag: 21. Juni, 15.30 Uhr: KSC – Arminia Bielefeld.
34. Spieltag: 28. Juni, 15.30 Uhr: Greuther Fürth – KSC.