Der frühere DFB-Generalsekretär und KSC-Geschäftsführer Helmut Sandrock.

Externer Berater

Ex-Geschäftsführer Sandrock will Kandidat Müller als KSC-Präsident unterstützen

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Der frühere KSC-Geschäftsführer Helmut Sandrock reiht sich in ein sogenanntes „Kompetenzteam“ aus externen Beratern ein, das Martin Müller im Falle von dessen Wahl zum KSC-Präsidenten unterstützen wird. Diese Zusicherung habe der ehemalige DFB-Generalsekretär ihm inzwischen schriftlich gegeben, erklärte Müller am Mittwoch.

Die Position des derzeitigen KSC-Geschäftsführers Michael Becker, der nach Sandrocks Kündigung kurzfristig in diese Rolle gekommen war, betreffe diese Personalie in keiner Weise. „Ein Kompetenzteam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen einzubinden, bedeutet nicht, dass irgendjemand infrage gestellt wäre. Ganz im Gegenteil“, erklärte Müller. Sandrock selbst war für eine Stellungnahme am Mittwoch zunächst nicht erreichbar.

Waren nicht immer einer Meinung: Der damalige KSC-Geschäftsführer Helmut Sandrock (rechts) und Präsident Ingo Wellenreuther. | Foto: GES

Präsidentschaftsfrage wird immer brisanter

Am Montag erfuhren die BNN, dass Edgar „Euro Eddie“ Schmitt Müller zur Präsidentschaft verhelfen möchte. Günter Pilarsky, der für eine weitere Amtszeit als Vizepräsident kandidiert, will sich neutral verhalten: „Ich würde auch mit Herrn Müller als Präsidenten zusammenarbeiten.“ Damit verabschiedet sich der wichtigste Kreditgeber des Vereins der vergangenen Jahre von seiner bedingungslosen Linie, sich nur an der Seite des Amtsinhabers Ingo Wellenreuther im Vorstand zu engagieren.

Mehr zum Thema: Müller gegen Wellenreuther: KSC vor dem Showdown

 

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