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Fußball

Gegen Schwager und Kwasniok: Eichners Debüt als KSC-Cheftrainer gegen Saarbrücken ist brisant

Das eine Familientreffen fällt am Mittwoch kurzfristig aus, das andere hat durch die Entwicklungen im Wildpark vom Montag dafür an Brisanz gewonnen. Alois Schwartz wird es nach seiner Freistellung als Cheftrainer des Karlsruher SC nicht mit seinem, beim 1. FC Saarbrücken kickenden Stiefsohn Mario Müller zu tun bekommen, Christian Eichner dafür seinen Schwager Marcus Mann im Pokal-Achtelfinale in Völklingen als KSC-Cheftrainer begrüßen. Eine Belastungsprobe für den innerfamiliären Frieden?

Lukas Kwasniok, einst Jugendtrainer beim Karlsruher SC, tritt am Mittwoch mit Saarbrücken auf seinen Ex-Club um Coach Christian Eichner. Foto: dpa Foto: Thomas Eisenhuth

Das eine Familientreffen fällt am Mittwoch kurzfristig aus, das andere hat durch die Entwicklungen im Wildpark vom Montag dafür an Brisanz gewonnen. Alois Schwartz wird es nach seiner Freistellung als Cheftrainer des KSC nicht mit seinem, beim 1. FC Saarbrücken kickenden Stiefsohn Mario Müller zu tun bekommen, Christian Eichner dafür seinen Schwager Marcus Mann im Pokal-Achtelfinale in Völklingen als KSC-Cheftrainer begrüßen. Eine Belastungsprobe für den innerfamiliären Frieden?

„Solange wir gewinnen, wird das Klima nicht leiden“, sagt Mann und lacht. Der Sportdirektor des Regionalligisten, dessen Schwester Monja mit Eichner verheiratet ist, schickt hinterher: „Wir können das ganz gut trennen.“ Eine Wette laufe nicht. „Ich glaube, Christian hat im Moment genug zu tun.“

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Mit dem Schwager kaum über das Spiel gesprochen

Eichner will die besondere Konstellation „nicht zu hoch hängen“. Ein Thema sei diese aber bereits nach der Auslosung gewesen. Konkret gesprochen habe man über das Spiel aber kaum, berichtet Mann, der Mitte der 2000er selbst für den KSC spielte: „Sonst druckst doch jeder nur rum und will nichts verraten.“

Trainer Christian Eichner in seiner ersten Einheit als neuer Cheftrainer beim KSC. Foto: GES

In einer anderen sportlichen Angelegenheit haben sich Mann und Eichner sehr wohl ausgetauscht: Als die Saarbrücker im Dezember einen Nachfolger für Coach Dirk Lottner suchten und Lukas Kwasniok als Kandidat ins Spiel kam. Wie der denn so ticke, wollte Mann damals von seinem Schwager wissen.

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Kwasniok freut sich auf Begegnung mit KSC-Cheftrainer Eichner

Was folgte, ist bekannt: Seit gut vier Wochen bereitet Kwasniok, von 2014 bis 2018 Jugendtrainer beim KSC, den Spitzenreiter der Regionalliga Südwest auf die Mission Aufstieg vor – und eben auch auf das Wiedersehen mit seinem Ex-Club, den er im Juli 2018 begleitet von einigen Störgeräuschen verlassen hatte.

Somit erwartet nicht nur Eichner, sondern auch Kwasniok am Mittwoch ein besonderes Duell. Er freue sich auf das Treffen mit Eichner, bekannte Saarbrückens Coach und versprach: „Ich werde versuchen, ihn herauszufordern.“

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