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Choi verletzt sich

Generalprobe geglückt: KSC schlägt Waldhof Mannheim

Eine gute erste Halbzeit hat dem Karlsruher SC gegen Waldhof Mannheim genügt, um den letzten Test der Vorbereitung für sich zu entscheiden. Überschattet wurde das Spiel von der Verletzung von Kyoung-Rok Choi.

Torschütze zum 1:0: KSC-Stürmer Philipp Hofmann traf im letzten Test gegen Waldhof Mannheim früh. Foto: Helge Prang GES/Helge Prang

Die Generalprobe des Karlsruher SC für das erste Pflichtspiel am kommenden Samstag ist – zumindest was das Ergebnis anbelangt – geglückt: Eine Woche vor der Erstrunden-Begegnung im DFB-Pokal gegen Union Berlin setzte sich der Zweitligist gegen den SV Waldhof Mannheim mit 2:1 (2:0) durch und blieb damit auch im letzten Test der Vorbereitung ungeschlagen. Die Treffer in der unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragenen Partie erzielten Philipp Hofmann (4.) und Christoph Kobald (19.) für den KSC sowie Arianit Ferati (68.) für Waldhof.

KSC-Cheftrainer Christian Eichner schickte die erste Elf in einer 4-1-4-1-Formation auf den Rasen des Grenke-Jugendstadions. Vor der Viererkette, die Marco Thiede, Robin Bormuth, Kobald und Philip Heise bildeten, gab Lukas Fröde den Abräumer. Davor wirkten der neue Kapitän Jerôme Gondorf und dessen Stellvertreter Marvin Wanitzek im Zentrum, über rechts kam Kyoung-Rok Choi und über links Benjamin Goller.

Schrecken nach dem 2:0 - Choi verletzt

Die einzige Spitze bildete Hofmann, der bereits nach nicht einmal vier Minuten in Erscheinung trat. Nach einem Lupfer von Wanitzek an die Latte versenkte der beste KSC-Torjäger der Vorsaison den Ball zur frühen Führung. Die Mannheimer spielten zu Beginn zwar munter mit und kamen durch Ferati auch zu ihrer ersten Gelegenheit (14.), doch mit zunehmender Spieldauer wurden sie vom aggressiv anlaufenden KSC immer häufiger in die eigene Hälfte gedrückt.

Nachdem Choi aus kurzer Distanz volley verzogen hatte (12.), war es Kobald, der sieben Minuten später per Abstauber das 2:0 markierte. Zuvor hatte Hofmann Waldhof-Keeper Jan-Christoph Bartels zu einer Glanztat gezwungen. Neuzugang Goller hätte anschließend bei einem Pfostenschuss (23.) beinahe nachgelegt, zudem hielt Bartels einen Schuss von Gondorf (31.).

Kurz vor der Pause fuhr Eichner und dem KSC-Tross dann der Schrecken in die Glieder: Nach einem Zweikampf blieb Choi verletzt am Boden liegen und musste mit schmerzendem Sprunggelenk vom Platz geleitet werden. Für ihn kam nach der Pause Marc Lorenz in die Partie, der sich auf der linken Offensivseite einordnete. Rechtsfuß Goller wechselte auf rechts hinüber und sorgte bald nach Wiederbeginn ein weiteres Mal für Gefahr. Auf Zuspiel von Lorenz scheiterte er an Bartels. Kurz darauf legte Goller auf Hofmann ab, dessen Versuch geblockt wurde.

Kother zurück von der U21

Nach gut einer Stunde brachte Eichner dann David Pisot, Alexander Groiß, Babacar Guèye sowie Dominik Kother, der überraschend von der U21 nach Karlsruhe zurückgekehrt war. U21-Coach Stefan Kuntz hatte nach Absprache mit den Vereinen Kother sowie Tim Handwerker (1. FC Nürnberg) nach Hause geschickt, da er ihnen, so hieß es in der DFB-Meldung, einen Einsatz gegen Belgien am Dienstag nicht garantieren könne. Beim 4:1 gegen Moldau am Donnerstag hatte Kother nicht im Kader gestanden.

In der letzten halben Stunde verflachte die Partie, Chance waren nun Mangelware. Und wenn, dann tauchte Waldhof gefährlich vor dem seit der Pause von Markus Kuster gehüteten Tor auf. Nach Zuspiel von Dominik Martinovic traf Ferati zum 1:2 (68.), zehn Minuten später schoss der eingewechselte Andis Shala knapp vorbei. Vom KSC, bei dem auch noch Janis Rabold und Malik Batmaz Einsatzzeit erhielten, kam nun nicht mehr viel.

Eichner mit zweiter Halbzeit nicht zufrieden

Zudem hatten die Blau-Weißen Glück, dass Schiedsrichter Marc Philip Eckermann sechs Minuten vor dem Abpfiff nicht auf Strafstoß entschied, nachdem Pisot nach einem Missverständnis mit Kuster seinen Gegenspieler Shala zu Fall gebracht hatte.

Mit dem Auftritt nach der Pause war Eichner nicht zufrieden. „Mit einem bisschen Pech geht es 2:2 aus“, erklärte der KSC-Coach hinterher und sprach mit Blick auf die Verletzung von Choi von einer „absolut tragischen Situation für uns alle“. Marco Djuricin hatte aufgrund von Adduktorenproblemen bereits vor dem Anpfiff passen müssen.

KSC
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