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Serie: KSC-Präsident gesucht

Holger Siegmund-Schultze: „Nähe durch Distanz“

Fünf Kandidaten stellen sich am 30. Juli den Mitgliedern des Karlsruher SC für das Amt des KSC-Präsidenten zur Wahl. Wer sind die Bewerber und was wollen sie? Die BNN stellen alle Kandidaten im Porträt vor. Hier: der amtierende Vizepräsident Holger Siegmund-Schultze.

Der Vize will mehr: Holger Siegmund-Schultze möchte die KSC-Mitglieder von sich überzeugen. Foto: Markus Gilliar/GES

Nüchtern, kühl, distanziert. Wer ihn mit diesen Attributen versehe, sagt Holger Siegmund-Schultze, der liege in seiner Wahrnehmung nicht falsch. „Bei mir entsteht Nähe durch Distanz. Ich brauche das als Persönlichkeit und würde mich da nicht verändern wollen“, erklärt er sich.

Eben hat er vor der Haupttribüne des Wildparkstadions Platz genommen, bald wird auch sie Geschichte sein. Siegmund-Schultze hatte sich die Arena-Baustelle als Treffpunkt gewünscht. Für den Vize ein Heimspiel aus Kalkül. Für jemanden, der für die Veränderungsprozesse beim Karlsruher SC stehen will, liegt kein anderer näher.

Was er also empfinde beim Anblick auf der neuen Osttribüne gegenüber, von wo die Rufe der Bauarbeiter herüberhallen? „Ambivalent“ sei das Gefühl, meint der 53-Jährige. „Wenn man etwas erreicht hat und etwas da ist, fühlt es sich oft nüchterner an, als man es eigentlich erwartet hat. Wir haben noch einen Haufen Probleme zu lösen, sodass man sich nicht davon euphorisieren lässt, wie das Stadion aussieht.“

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