Torwart Benjamin Uphoff | Foto: GES

In Cottbus mit Kobald?

Keine Zweifel an Uphoff als Nummer eins beim KSC

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„In Cottbus“, sagt Benjamin Uphoff, sei es für Gästemannschaften beinahe traditionell „eklig zu spielen“. Der 25-Jährige führt die beiden eigenen Erfahrungen an, auf die er in seiner Karriere als berufsmäßiger Torhüter zurückblicken kann. „Die werden mit breiter Brust da aufspielen“, ahnt er.

Der 3:2-Erfolg des Abstiegskandidaten beim Halleschen FC habe dem Team aus Brandenburg womöglich erst so richtig Rückenwind vor dem Gastspiel des Tabellenzweiten der Dritten Fußball-Liga gegeben. „Wir müssen auf jeden Fall ein anderes Gesicht zeigen und schauen, dass wir ganz anders in die Zweikämpfe kommen“, fordert Uphoff von seinen Vorderleuten ein.

Kritik an Uphoff nach Patzern

Natürlich ist und bleibt Uphoff die Nummer eins im Tor des KSC. Die Kritik an seinen jüngeren Leistungen und an diversen Patzern, die Torerfolge der Gegner begünstigten, war intern laut und deutlich ausgefallen – und vordergründig danach auch gleich wieder beendet worden.

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Schwartz spricht Torhüter Uphoff sein Vertrauen aus

Chefcoach Alois Schwartz sprach Uphoff jedenfalls öffentlich sein Vertrauen aus – und das sicherlich nicht nur, weil Uphoffs Vertreter Sven Müller gerade unpässlich ist. Womit einhergeht, dass wegen der Schwartz‘ Spielraum knebelnden U23-Regelung der unerfahrene Österreicher Mario Schragl weichen und dafür erneut der noch unerfahrenere U19-Keeper Edmond Kaiser für Cottbus Berücksichtigung finden wird.

Jedes Nachdenken über Uphoff käme für Schwartz, der nach der 0:3-Schlappe gegen den VfR Aalen an die „Einstellung“ der KSC-Profisappellierte, zur Unzeit. An der Aufstellungsschraube zu drehen, wird seine Aufgabe bleiben.

Kobald für Groiß beim KSC?

Die Formation, die am Sonntag für den KSC drei wichtige Punkte im Aufstiegsrennen einfahren soll, wird sich nach den Eindrücken des Abschlusstrainings höchstens in einer kleinen, aber feinen Nuance verändern.

So war zuletzt auch damit zu rechnen, dass der etatmäßige Innenverteidiger Christoph Kobald vor der Abwehr statt des gegen den VfR Aalen früh ausgewechselten, weil indisponierten Alexander Groiß spielen könnte. Käme dem so, würde der ehemalige Sandhäuser Manuel Stiefler abermals der Part am rechten Flügel übernehmen.

Burak Camoglu müsste dann wohl wieder auf der Bank Platz nehmen. Diese Variante stand in der Vorbereitung zuletzt auf dem Prüfstand und könnte am Sonntag bei Anpfiff um 13 Uhr die Aufstellungs-Antwort von Schwartz auf seine Eindrücke der Blamage gegen den VfR Aalen sein.