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Nach Kreuzbandriss

Südkoreaner Choi bereitet dem KSC endlich Freude

Kyoung-Rok Choi ist abseits des Fußballplatzes schüchtern. Auf dem Platz kann den offensiven Mittelfeldspieler aber keiner übersehen. Jetzt hat er sich von seinem Kreuzbandriss erholt - doch wo ist sein Platz im Team?

Kurzes Durchschnaufen: Kyong-Rok Choi im Trainingslager des Karlsruher SC bei der Regeneration mit einem Faszienball. Foto: Helge Prang/GES

Kyoung-Rok Choi teilt sich im Falkensteiner Hotel in Bad Leonfelden ein Zimmer mit Dirk Carlson. Der Luxemburger gilt als Streber unter den Profis beim Karlsruher SC und ist auch seinem Zimmerpartner im Trainingslager „viel zu fleißig“. Wenn alle im Team von den Einheiten richtig platt und einfach nur froh sind, in die Sauna oder zur Pflege zu kommen, „macht Dirk noch eine halbe Stunde Liegestützen auf dem Zimmer“. Ab und an packte Choi deshalb schon ein schlechtes Gewissen, und er schloss sich an. So erzählt er es am Wochenende im Gespräch mit den Badischen Neuesten Nachrichten.

Geschuftet hat der Südkoreaner in den letzten sieben Monaten auch schon reichlich. Während der Sommerpause, die Corona-bedingt eineinhalb Monate später begann als gedacht, hatte er darauf verzichtet, seine Verwandtschaft in Seoul zu besuchen. Stattdessen arbeitete er im Kraftraum und auf dem Platz in Karlsruhe an seinem Comeback.

Choi deutet auf seine Operationsnarbe an seinem linken Knie. „Ich bin jetzt sehr zufrieden. Bisher habe ich keine Probleme und auch keine Schmerzen“, versichert er. Mitte Dezember vergangenen Jahres hatte sich der 1,76 Meter große Profi im Training bei einem Zweikampf mit Marvin Pourié einen Kreuzbandriss zugezogen.

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