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Heimspielauftakt in der 2. Liga

KSC bangt vor Bochum-Spiel weiter um Hofmann

Im ersten Heimspiel der neuen Zweitliga-Saison erwartet der KSC an diesem Sonntag um 13.30 Uhr im heimischen Wildparkstadion nicht nur wieder 1.200 Zuschauer, sondern mit dem VfL Bochum auch eine ambitionierte Mannschaft, die am Ende weit oben in der Tabelle landen könnten.

Philipp Hofmann muss erkrankt weiterhin pausen. Foto: GES/Markus Gilliar

Obwohl die Saison noch jung ist, gibt es beim Karlsruher SC vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum (So. 13.30 Uhr) bereits eine große Sehnsucht - die nach dem ersten Tor. Sowohl beim knappen Pokal-Aus gegen Union Berlin (0:1 n.V.) als auch zum Zweitliga-Auftakt gegen Hannover 96 (0:2) wollte der Mannschaft von Cheftrainer Christian Eichner das Erfolgserlebnis nicht gelingen.

Mittelfeldspieler Marvin Wanitzek beschreibt das Problem der Badener deutlich: „Wir haben bisher im letzten Drittel oft die falschen Entscheidungen getroffen.“ Hier wurde in der aktuellen Trainingswoche angesetzt. Gelingt es, den entscheidenden Pass an den Mitspieler zu bringen und sich so mehr Torchancen zu erarbeiten, dann könne man endlich auch „den Aufwand, den wir betreiben, mit dem ersten Tor belohnen“, so Wanitzek weiter.

Großes Fragezeichen hinter Hofmann-Einsatz

Beim ersten Zweitliga-Heimspiel der neuen Saison, das vor 1.200 Zuschauern im Wildparkstadion ausgetragen wird, muss Eichner weiterhin auf die verletzten Kyoung-Rok Choi und David Pisot verzichten. Auch Neuzugang Sebastian Jung ist noch kein Thema. Der Verteidiger, erst in dieser Woche verpflichtet, soll laut dem Cheftrainer „erst einmal hier ankommen.“ Man werde Jung bis nach der Länderspielpause, die zwischen dem dritten und vierten Spieltag ist, „Schritt für Schritt einbauen“.

Ein großes Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Philipp Hofmann. Der Stürmer kann mit Fieber auch an diesem Freitag noch nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Noch hat Eichner aber einen Funken Rest-Hoffnung auf einen Einsatz: „Wir müssen einfach schauen, ob und in welcher Form er uns am Sonntag helfen kann.“

Möglichen Kritikern, die hinter der Erkrankung von Hofmann eine Weiterführung der Wechselwunsch-Querelen vor der Partie in Hannover sehen, nimmt der 37-jährige Cheftrainer sofort den Wind aus den Segeln: „Ich habe ihn gesehen, er sieht wirklich nicht gut aus.“ Vor seiner Krankheit, die Mitte der Woche bei einem routinemäßigen Fiebertest festgestellt wurde, habe Hofmann zudem sehr gute Trainingseindrücke hinterlassen.

KSC-Coach Eichner zählt VfL Bochum zu den Top 5 der Liga

Mit Bochum erwartet der Chefcoach eine sehr stabile und eingespielte Mannschaft am Sonntag im heimischen Wildparkstadion. „Wenn sie es schafft, ihre Leistung konstant abzurufen, zählt die Mannschaft für mich zu den Top Fünf der Liga“, adelt Eichner den Kontrahenten. Allerdings habe das 2:2-Unentschieden des VfL gegen St. Pauli am Montagabend auch gezeigt, dass die Nordrhein-Westfalen durchaus wackeln.

Beide Gegentreffer fielen in den letzten zehn Minuten der Partie. „Ich könnte mir vorstellen, dass da eine interessante Partie am Ende herauskommt“, kündigt Eichner an, seine Mannschaft genauso mutig agierend wie zuletzt aufs Feld schicken zu wollen.

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