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Eichner rechnet mit Djuricin

KSC bangt vor der finalen Vorbereitungswoche um Choi

Die Vorfreude auf den Pokalauftakt gegen Union Berlin am Samstag wird beim KSC von den Sorgen um Kyoung-Rok Choi überschattet. Für den Südkoreaner wäre eine weitere Verletzungspause besonders bitter.

Bitterer Abgang: Der verletzte Kyong-Rok Choi verlässt gestützt von Marius Gersbeck und Mannschaftsarzt Marcus Schweizer (KSC) den Platz. Foto: Helge Prang/GES

Glaubt man Christian Eichner, beginnt für seine Spieler nun die schwierigste Phase der Vorbereitung. Wie Kaugummi fühle sie sich an, diese letzte Woche vor dem ersten Pflichtspiel, weiß der Cheftrainer des Karlsruher SC aus eigener Erfahrung. „Jetzt wollen sie losgelassen werden“, beschreibt Eichner die Vorfreude seiner Truppe auf den ersten Ernstfall in dieser Spielzeit. Am Samstag (18.30 Uhr) wird sie als Außenseiter ins Erstrunden-Duell im DFB-Pokal mit Union Berlin gehen. An diesem Dienstag startet die finale Trainingswoche der Vorbereitung.

Diese, das steht jetzt schon fest, wird der Fußball-Zweitligist ohne Testspiel-Niederlage beenden. Auch bei der Generalprobe für das Union-Spiel am vergangenen Samstag gegen Waldhof Mannheim stimmte das Ergebnis. 2:1 (2:0) besiegte man den Drittligisten, der nach der Pause allerdings so manche Schwachstelle bei den Gastgebern aufgedeckt hatte. Mehr als das Anschlusstor durch Arianit Ferati (68. Minute) sprang aber trotz weiterer Gelegenheiten nicht heraus. Philipp Hofmann (4.) und Christoph Kobald (19.) hatten zu Beginn des Spiels, das im Grenke-Jugendstadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, für den im ersten Durchgang schwungvollen KSC getroffen.

Eichner in Sachen Choi „vorsichtig optimistsich“

Eichner hatte denn auch eine „sehr, sehr ordentliche erste Halbzeit“ gesehen und in dieser „eine gewisse Spielfreude mit Ball“ erkannt. Der Leistungsabfall nach dem Seitenwechsel war dem KSC-Coach ebenfalls nicht entgangen. Die aus Eichners Sicht schlimmste Szene der gesamten Vorbereitung hatte sich da bereits ereignet: Nach einem Zweikampf krümmte sich Kyoung-Rok Choi vor Schmerzen am Boden und musste an beiden Armen gestützt vom Feld gebracht werden. Das Sprunggelenk des Südkoreaners, der sich nach einem Kreuzbandriss zurückgekämpft und als Startelf-Kandidat angeboten hatte, war in Mitleidenschaft gezogen worden.

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