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Karlsruher SC

KSC-Profis wegen Corona ins Home-Office und Uphoff könnte es bald in Badens Süden ziehen

Was er sich nun für den Rest der Woche vornehme? Christian Eichner beantwortete die Frage ehrlich: „Ich mache die Hausarbeiten für den Fußballlehrer fertig, und meine Frau wünscht sich, dass der Speicher aufsortiert wird.“ Der Cheftrainer des Karlsruher SC hätte nun tatsächlich die Zeit dazu, denn er wechselt bis einschließlich Sonntag ins Home-Office über.

GES/ Coronavirus in Deutschland, 14.03.2020 Foto: GES

Was er sich nun für den Rest der Woche vornehme? Christian Eichner beantwortete die Frage ehrlich: „Ich mache die Hausarbeiten für den Fußballlehrer fertig, und meine Frau wünscht sich, dass der Speicher aufsortiert wird.“ Der Cheftrainer des Karlsruher SC hätte nun tatsächlich die Zeit dazu, denn er wechselt bis einschließlich Sonntag ins Home-Office über. Derweil kursieren die Spekulationen um den künftigen Verein von Schlussmann Benjamin Uphoff. Nach Informationen dieser Zeitung könnte der SC Freiburg der gesuchte Verein sein.

Auf dem Trainingsgelände am Adenauerring wird derweil Ruhe einkehren. Das überraschte nicht mehr. Denn schon vor Beginn der von allen mit Spannung erwarteten DFL-Mitgliederversammlung waren bei den Karlsruhern die Pläne aktiviert, von der dort mühsam aufrecht erhaltenen Routine in ein Individualtraining überzuwechseln.

Zwar trafen sich die Spieler und das Trainerteam am Montag wie verabredet im Jugendstadion und übten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Doch Athletikcoach Florian Böckler sah sich zu jenem Zeitpunkt bereits angehalten, einen Übergang der Profis vom Trainingsplatz in die Einzelarbeit, wie sie Liga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld oder der VfB Stuttgart beispielsweise bereits umgesetzt hatten, vorzubereiten. Mit entsprechenden Trainingsplänen wurden die Spieler am Montag vom Gelände in ihr heimisches Umfeld verabschiedet.

Überwachung auf digitalem Weg

Die Überwachung der Disziplin im Sinne der auf jeden Einzelnen abgestimmten Programms ist für Böckler auf digitalem Weg jederzeit möglich. Die Spieler tragen ihre Uhren, mittels derer die Trainingsdaten auf dem Computer des Athletiktrainers auslesbar sind. Mitgegben hat Eichner den Spielern, „nicht in der Weltgeschichte herumzugondeln“ und nochmals die dringende Maßgabe, „sich an die Regeln aktuellen gesellschaftlichen Zusammenlebens zu halten“.

Dass der KSC am 4. April Spielplan-getreut bei Hannover 96 antreten wird, erwartet in dessen Reihen niemand. Die Mannschaft der Niedersachsen befindet sich seit dem Wochenende in 14-tägiger Quarantäne. Aber absehen, was das heißt und was und wie es kommt, lässt sich derzeit für niemanden.

Bei der DFL-Versammlung war es das geflügelte Wort, dass es nicht mehr um die beste Lösung gehen könne, sondern um die „geringstmöglich schlechte“. Der Ball muss wieder ins Rollen kommen. Andernfalls überrollt er die Vereine – auch den KSC.

Karlsruhes Torwart Benjamin Uphoff steht am Spielfeldrand. Foto: Michael Deines//Michael Deines/Archivbild

SC Freiburg an Uphoff interessiert

Sportliche Nachrichten gibt es auch in der Corona-Krise: Benjamin Uphoff mochte am Montag unterdessen aber nicht bestätigen, dass er ab dem 1. Juli 2020 dem Kader des Bundesligisten 1. FC Köln angehören wird. Die BNN hatten in der vergangenen Woche ja bereits exklusiv vermeldet, dass der Torwart seinen auslaufenden Vertrag beim KSC nicht verlängern wird.

Die Geißböcke, wie in diversen Medien zu Wochenbeginn kolportiert, werden nach Informationen dieser Zeitung aber nicht der Abnehmer des Schlussmannes sein. Vielmehr könnte es den Schwaben zum SC Freiburg ziehen. Das Interesse der Südbadener an Karlsruhes Nummer eins war in jüngerer Zeit ein offenes Geheimnis. Und Uphoff? Der schweigt dazu.

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