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Pourié nicht im Kader

KSC besiegt FSV Frankfurt im ersten Test

Lange Zeit lief der KSC einem Rückstand hinterher, dann gelang im ersten Test doch noch ein standesgemäßer Sieg. Dass Marvin Pourié nicht mitwirken durfte, soll keine Ausnahme bleiben.

Jubel nach dem Schlusspunkt: Lukas Fröde freut sich über sein Tor zum 3:1. Foto: Helge Prang/GES

Am Anfang war noch ziemlich viel Sand im Getriebe, doch am Ende gelang dann doch ein standesgemäßer Sieg. Mit 3:1 (0:1) hat der Karlsruher SC am Samstagnachmittag im Jugendstadion den FSV Frankfurt aus der Regionalliga Südwest besiegt und ist damit im ersten Test der Saisonvorbereitung seiner Favoritenrolle gerecht geworden.

KSC-Cheftrainer Christian Eichner hatte in Sachen Intensität zwei unterschiedliche Halbzeiten seiner Mannschaft gesehen. Der Auftrag an die nach der Pause aufgebotene Elf sei es gewesen, mehr Tempo und Intensität auf den Platz zu bringen. „Dann fallen in so einem Spiel zwangsläufig die Tore.” Diese erzielten Marvin Wanitzek (57.), Philipp Hofmann (61.) und Lukas Fröde (81.) für den Zweitligisten.

Eichner verzichtet in Testspielen auf Pourié

Eichner hatte nicht nur auf den dritten Torhüter Sven Müller und den später zur Mannschaft gestoßenen Babacar Guèye verzichtet, sondern auch auf Marvin Pourié. Der nach einer Leihe aus Braunschweig zurückgekehrte Stürmer soll Eichner zufolge auch in den weiteren Testspielen nicht zum Einsatz kommen. „Mir war es wichtig, dass wir da eine klare Linie ziehen”, erklärte Eichner. Am Training mit der Mannschaft soll Pourié aber weiterhin teilnehmen.

Dafür standen alle drei Neuverpflichtungen in der Startformation: In der Innenverteidigung begann der aus Düsseldorf gekommene Robin Bormuth, rechts offensiv agierte Benjamin Goller (Leihe von Werder Bremen) und im Tor stand Markus Kuster (SV Mattersburg), der auch die Kapitänsbinde trug.

Debüt für den KSC: Robin Bormuth lief gegen Frankfurt erstmals im KSC-Trikot auf. Foto: Helge Prang/GES

Bei Temperaturen um die 35 Grad machten die Frankfurter, die bereits Anfang September in die neue Regionalliga-Saison starten, den frischeren Eindruck. Der KSC tat sich dagegen schwer, in den Rhythmus zu finden, und kam vor der Pause nur zu zwei klaren Gelegenheiten: Goller schoss in der Anfangsphase aus kurzer Distanz übers Tor, Marco Djuricin scheiterte kurz vor der Pause am FSV-Schlussmann Kenan Mujezinovic. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste bereits, nachdem Andu Yobel Kelati in der siebten Minute Kuster überwunden hatte.

Für den zweiten Durchgang beorderte Eichner wie angekündigt elf neue Akteure auf den Platz und diese sorgten dann auch für mehr Schwung im Offensivspiel. Die Folge: Nach gut einer Stunde hatte der KSC die Partie gedreht. Zunächst zirkelte Wanitzek in der 57. Minute einen Freistoß von der linken Seite in den Winkel, ehe vier Minuten später Torjäger Hofmann nach einer starken Einzelaktion per Flachschuss das 2:1 markierte.

Fröde trifft per Flugkopfball

Im Anschluss begnügten sich die Gastgeber zunächst damit, das Spiel zu kontrollieren, ehe sie in der Schlussphase noch einmal nachlegten. Malik Batmaz scheiterte zunächst am FSV-Keeper, den kurz darauf dann Lukas Fröde per Flugkopfball überwand (81.). Am kommenden Mittwoch (14 Uhr) bestreitet der KSC im Jugendstadion dann sein nächstes Testspiel gegen den Drittliga-Aufsteiger 1. FC Saarbrücken.

So spielte der Karlsruher SC

Kuster (46. Gersbeck) – Rabold (46. Thiede), Bormuth (46. Kobald), Dinger (46. Pisot), Carlson (46. Bolay) – Groiß (46. Wanitzek), Gondorf (46. Fröde), Choi (46. Trivunic) – Goller (46. Batmaz), Djuricin (46. Hofmann), Kother (46. Lorenz).



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