Wiedergutmachung ist beim KSC gegen Cottbus angesagt. | Foto: KSC/GES

Auswärtsspiel am Sonntag

KSC muss vieles besser machen gegen Cottbus

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Der Karlsruher SC will und muss beim Auswärtsspiel am Sonntag in Cottbus vieles besser machen als bei der jüngsten Pleitepartie gegen den VfR Aalen. In Brandenburg trifft der KSC um 13 Uhr auf den FC Energie Cottbus. Die BNN werden von dem Spiel wie gewohnt in einem Live-Ticker berichten.

„Gegen den Karlsruher SC geht es um weitere drei unfassbar wichtige Punkte, um den Klassenerhalt, um die Existenz und um das große Ganze“, steht auf der Homepage des FC Energie Cottbus als Aufruf an die Fans , zahlreich zum Spiel gegen den Karlsruher Drittliga-Zweiten am Sonntag (13 Uhr) ins Stadion zu kommen.

Cottbuser Schützenhilfe

Die auf Rang 17 platzierte Mannschaft von Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz hatte dem KSC mit ihrem Sieg gegen Verfolger Halle am Mittwoch einen großen Gefallen getan. Dank der Cottbuser Schützenhilfe mussten die Karlsruher trotz ihrer eigenen Niederlage gegen Schlusslicht Aalen nicht um ihren Tabellenplatz bangen.

Wunden lecken

„Unfassbar wichtig“ wären die drei Punkte auch am Sonntag für beide Mannschaften. Der KSC ist auf Wiedergutmachung für den Auftritt gegen Aalen aus. „Wir haben richtig sch… gespielt“, hatte sich Coach Alois Schwartz über seine Mannschaft geärgert. Für das Spiel am Sonntag gelte es jedoch die „Wunden zu lecken“ und „konzentrierter und fokussierter“ in Cottbus anzutreten, forderte er.

Feuerwerk von Cottbus erwartet

Mit den Grundtugenden wollen die KSC-Profis spielen, erklärt KSC-Kapitän David Pisot. „Cottbus wird ein Feuerwerk abbrennen“, warnte Pisot vor aggressiven und mutigen Gegnern: „Klar wollen wir die drei Punkte mitnehmen, aber nicht blind oder naiv.“

Die Tugenden forderte auch Schwartz. Dass die vor dem Spiel auf der Pressekonferenz angekündigt werden und bei Anpfiff fehlen, sei nicht das erste Mal. Geredet habe man viel, so Pisot. Daher habe die Mannschaft selbst beschlossen, nach dem Spiel nichts dazu zu sagen, erklärte Pisot.

Schlüsselszenen

Der KSC-Coach hatte nach der Pleite gegen Aalen zwei „bezeichnende“ Szenen herausgegriffen. Zum einen war dies der verschossene Elfer durch Marvin Pourié: „Er (Aalens Torwart Daniel Bernhardt, Anm. d. Red.) hat ihn gehalten – das war für mich nicht herausragend – weil er nicht gut geschossen war.“ Ein einmaliger Ausrutscher seiner Elfmeterschützen sei dies aber nicht gewesen: „Es war nicht der Erste, sondern der Fünfte, der nicht gut geschossen war.“

Es geht um die Einstellung, nicht um die Aufstellung

KSC-Trainer Alois Schwartz

Das zweite Ärgernis war das dritte Gegentor nach 80 Minuten und KSC-Schlussmann Benjamin Uphoff. „Im Anschluss auch bezeichnend das dritte Tor: Wieder den Ball fallen lassen, wie auch schon in Uerdingen“, so Trainer Schwartz.

Personelle Änderungen?

Ob es nun gegen Cottbus aufgrund dieser Szenen personelle Wechsel gibt, bleibt offen. „Es geht um die Einstellung, nicht um die Aufstellung“, sagte Schwartz.

Auf jeden Fall will der KSC diese Fehler ausmerzen und ein anderes Gesicht zeigen. Angezählt sei Uphoff durch die Kritik aber sicher nicht, sagte Schwartz. Er sei ein guter Keeper, lobte der Trainer, erklärte aber, dass man auch Kritik üben müsse.

Nicht dabei sein werden Martin Röser, Sven Müller und Malik Batmaz. Dafür wird wahrscheinlich Edmond Kaiser wieder im Kader stehen, da Mario Schragl als Österreicher nicht in die U23-Regelung passt.