Lukas Kwasniok | Foto: Imagi images

Pikante Trainerpersonalie

Karlsruher Ex-Nachwuchscoach Kwasniok wird Trainer beim Pokalgegner Saarbrücken

Anzeige

Lukas Kwasniok hat wieder einen Trainerjob – und der ist aus Sicht seines früheren Arbeitgebers Karlsruher SC delikat: Der frühere U19-Trainer und Interimscoach bei den Profis einigte sich mit dem Regionalliga-Spitzenreiter 1. FC Saarbrücken auf einen Vertrag mit Laufdauer zunächst bis Saisonende. Die Saarländer sind am 5. Februar Gastgeber der Karlsruher im DFB-Achtelfinale.

Der 38 Jahre alte Kwasniok war bis Juli 2018 Coach der U19. Über die Gründe der Trennung wurde Stillschweigen vereinbart. Seine erste Cheftrainer-Stelle trat der 38-Jährige im Dezember beim Drittligisten Carl Zeiss Jena an, bei dem er allerdings nach dem zehnten Spieltag dieser Saison beurlaubt wurde. Das Verhältnis von KSC-Trainer Alois Schwartz und Kwasniok gilt als belastet, weshalb die Pokalpartie durch die Konstellation auf den Trainerbänken zusätzlich an Brisanz gewinnt.

Mehr zum Thema: Warum der KSC knapp über dem Strich strampelt – und was das erwarten lässt

Überhaupt ist die Paarung von besonderem Reiz: Christian Eichner, der Trainerassistent beim KSC, ist der Schwager von Saarbrückens Sportdirekter Marcus Mann, der seine Karriere als Spieler selbst beim KSC (2004 bis 2006) begründet hatte. In den Spielerreihen des 1. FC Saarbrücken steht in Mario Müller sogar der Stiefsohn von KSC-Coach Schwartz.