Marc Lorenz (KSC) beim Einwurf. | Foto: GES

Rippe gebrochen

Marc Lorenz wird dem KSC wochenlang fehlen

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Marc Lorenz sah sich am Montag bei den KSC-Ärzten in seiner Befürchtung bestätigt. Die frischen CT-Bilder zeigten deutlich, dass sich der Offensivmann des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC die elfte Rippe gebrochen und er zudem eine Bauchmuskelzerrung eingehandelt hat. Der 31-Jährige braucht in nächster Zeit daher vor allem eines: Ruhe. Er wird dem Tabellen-16. daher in den kommenden Wochen im Abstiegskampf nicht helfen können.

Die Verletzung hatte sich Lorenz, für den die Saisonstatistik zwei Torerfolge und sechs Vorlagen festhält, schon in der Partie gegen den VfL Osnabrück (1:1) eingehandelt, als ein Gegenspieler auf ihn gefallen war und ihn mit dem Ellbogen erwischt hatte.

Schmerztabletten für einen Kaderplatz beim Spiel in Sandhausen

Lorenz musste dann früh raus. Die Schwere der Blessur sei bei der Röntgenuntersuchung danach nicht erkennbar gewesen, berichtete der gebürtige Münsteraner am Montag gegenüber dieser Zeitung. Der Versuch, mit Schmerztabletten zu trainieren, um einen Kaderplatz für das Nachbarschaftsduell beim SV Sandhausen einzunehmen, habe sich wegen stechender Schmerzen erübrigt.

Ben-Hatira überzeugt auf Position von Lorenz

Der für Lorenz ins Team gekommene Änis Ben-Hatira war dann als Vorbereiter des Führungstors von Jérôme Gondorf und als Schütze des 2:0 zur prägenden Figur geworden. Auch am Freitag (18.30 Uhr) gegen den zwei Punkte besseren Tabellennachbarn 1. FC Nürnberg ist mit ihm zu rechnen. Ebenso wieder mit Christoph Kobald statt des Kapitäns David Pisot. Der Cheftrainer Christian Eichner wird darin gefordert sein, den zum Reservisten zurückgestuften Abwehrspieler zu besänftigen.

Gondorf lobt Leistung der ersten Halbzeit

Gondorf und auch Co-Kapitän Daniel Gordon hatte nach dem 2:0-Sieg betont, wie wichtig Gemeinsinn bleibe. So, wie sich dieser auf dem Platz gezeigt hatte. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr viel Druck ausgeübt, hatten eine gute Balleroberung und gute Ballstaffetten, was man vielleicht in einem Auswärtsspiel nicht so sehr erwartet“, meinte Gondorf. „Umso schöner ist es, dass wir nicht nur das erste geschossen, sondern das zweite nachgelegt haben.“