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Vorsorgliche Bewerbung als Vize

Martin Müller macht beim KSC seine Ankündigung wahr

Martin Müller unterlag Ingo Wellenreuther im Herbst 2019 bei der Wahl zum Präsidenten des Karlsruher SC knapp. Nun macht der Unternehmer seine Ankündigung wahr und bietet sich als Vize-Kandidat an.

Die Rolle des großen Unbekannten nimmt Martin Müller bei dem Kampf um das Präsidentenamt des Karlsruher SC ein. Foto: da

Martin Müller hat seine Ankündigung wahr gemacht und sich vorsorglich als Vize-Präsident des Karlsruher SC beworben. Der Unternehmer präsentierte sich am Freitag dem Wahlausschuss des Fußball-Zweitligisten und sprach seine fünfminütige Videobewerbung auf.

Diese würden die zur Online-Wahl aufgerufenen Mitglieder am 30. Juli zu sehen bekommen, falls ein neuer Vize-Präsident hinzu gewählt werden muss. Das wäre der Fall, sollte der bisherige Vize Holger Siegmund-Schultze davor die Wahl zum Präsidenten gewinnen.

Diese war notwendig geworden, weil Ingo Wellenreuther am 14. Mai zurücktrat. Dies geschah auf Druck des „Bündnis KSC“, dem der im Herbst 2019 Wellenreuther unterlegene Herausforderer Müller angehört.

Dohmen und Gruber wären denkbare Gegner

Mit Siegmund-Schultze bewerben sich Dorothée Springmann, Kai Gruber, Rolf Dohmen und Axel Kahn ums Präsidentenamt. Die Wahl entscheidet, wie fortan der fünfköpfige Beirat der Karlsruher GmbH & Co KGaA zusammengesetzt sein wird, weshalb Gruber und Dohmen nach Informationen dieser Zeitung auch als Vize kandidieren würden.

Müller sprach am Freitag davon, dass er „programmatisch eng mit Holger Siegmund-Schultze abgestimmt“ sei. Ihm gehe es darum, den KSC wirtschaftlich zu stabilisieren. „Extrem wichtig sei“ es ihm, dass wieder mehr Nachwuchsspieler die Chance erhalten, beim KSC zu Profis zu werden.

Schließlich wolle er daran mitwirken, dass die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Nachwuchs besser werden. „Hier kann man für einen kleinen Taler viel bewegen“, schätzt Müller.

KSC
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