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Wunschdenken trifft Wirklichkeit

Nachwuchs beim KSC: Den Calhanoglu vom Fließband gibt es im Wildpark nicht

Die Talentschmiede des KSC steht im internationalen Wettbewerb und muss oft genug mit weichen Faktoren Spieler davon überzeugen, nicht mit 14, 15 oder 16 zu potenteren Konkurrenten abzuwandern.

Dominik Kother bei einer Einzelaktion. Foto: Helge Prang/GES

Grundsätzlich machen die fast 30 vergangenen Jahre für Winfried Schäfer keinen Unterschied: „Unser Pilarsky war damals der Nachwuchs. So muss es beim KSC wieder sein“, sagt der einstige Erfolgscoach der Karlsruher und erinnert an Mehmet Scholl, Michael Sternkopf, Oliver Kahn und Jens Nowotny, die man zu seiner Zeit teuer verkaufte.

Besinne sich der KSC stärker seines Nachwuchses, könnte es funktionieren wie damals, glaubt der 70-Jährige. Zumindest eine Annäherung an das Geschäftsmodell, auf das sich der SC Freiburg erstklassig versteht, sei möglich. Jenes sieht vor, Profifußballer auszubilden, um sie später einträglich zu transferieren. Klingt simpel, ist es aber nicht.

Das letzte Mal, als das beim KSC klappte, ist sechs Jahre her. Hakan Calhanoglu ging zum HSV und empfahl sich später in Leverkusen für den AC Mailand. Bei allen Wechseln kassierte der KSC in Millionenhöhe mit. Zur Wahrheit gehört, dass Calhanoglu wohl nie in Karlsruhe gelandet wäre, wäre dessen eigentlich beabsichtigter Wechsel vom SV Waldhof in die U17 der TSG Hoffenheim nicht aus familiären Gründen geplatzt.

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