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Serie: KSC-Präsident gesucht

Rolf Dohmen: „Denen zeigst du nochmal, was du kannst”

Fünf Kandidaten stellen sich den Mitgliedern des Karlsruher SC am 30. Juli für das Amt des KSC-Präsidenten zur Wahl. Wer sind die Bewerber und was wollen sie? Die BNN stellen alle Kandidaten in einem Porträt vor. Hier: Rolf Dohmen.

Entschlossen zum Comeback: Rolf Dohmen am Haydnplatz in Karlsruhe. Der frühere Sportdirektor des Karlsruher SC möchte am 30. Juli Präsident werden. Foto: Markus Gilliar

Als Treffpunkt hat Rolf Dohmen die Brunnenanlage mit Emil Sutors Kunststeinplastiken „Eurydike“ und „Orpheus“ ausgewählt. Den Haydnplatz hält er für das „schönste Eck der Stadt“, nur am Wochenende sei hier gerade „unheimlich viel los“, und Menschen verwechselten das Grün mit einem Schwimmbadrasen.

Hier im Musikerviertel in der Weststadt wohnt der 68-Jährige gleich ums Eck. Nicht zum ersten Mal in seinem Leben. Musik? „Meine Alexa spielt mir automatisch 80er und 90er Musik, aus der Zeit also, als ich steil gegangen bin“, verrät Dohmen, bekennender Genussmensch, der Karlsruhe so gut und lange kennt wie Karlsruhe ihn. Ab und an komme es vor, dass er bei Alexa die „Bläck Föös“ bestellt. Dann kann er nicht anders, als Herzens-Kölner. Der ältere seiner beiden Brüder regierte im vergangenen Jahr in Kreuzau als Karnevalsprinz.

Die Brüder und die heimische Folklore sind Dohmen nah geblieben, obwohl er seit 40 Jahren, mit kürzeren Unterbrechungen, am Oberrhein zuhause ist. „Auch als ich in Darmstadt und Frankfurt lebte, bin ich hier zum Friseur und mit meinen Freunden weggegangen. Karlsruhe ist meine Stadt, wird das bleiben, und ich werde hier höchstwahrscheinlich auch sterben“, schätzt er.

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