Alte Kumpels: KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer (links) und Mehmet Scholl. | Foto: Roth

Spontaner Besuch bei Kreuzer

Scholl schaut beim KSC und altem Bayern-Spezi vorbei

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„Herr Kreuzer, Sie haben Besuch“, so kündigte man es dem in seinem Büro beschäftigten Oliver Kreuzer an. Der Sportdirektor des Karlsruher SC stutzte, habe noch bei sich gedacht: „Ich habe doch gar keinen Termin.“ Und dann stand er da am Dienstagmittag „mein alter Spiel- und Sportkamerad Mehmet Scholl“, wie Kreuzer erfreut sagte. „Eine nette Überraschung“, nannte Kreuzer das. Mit dem gebürtigen Karlsruher, der seine ersten Schritte im Profifußball beim KSC unter Winfried Schäfer machte, wurde Kreuzer beim FC Bayern zweimal Meister (1994, 1996) und Uefa-Pokalsieger (1996).

Schön war’s

Scholl, heute 48 Jahre alter Europameister von 1996, hatte am Dienstag in der Nähe seiner Geburtsstadt zu tun und schaute laut Kreuzer spontan mit seiner Lebensgefährtin auf dem Gelände vorbei, wo er seine Weltkarriere als Profifußballer dereinst begründete.  „Schön war‘s“, sagte Scholl gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten. Beim Einbiegen vom Adenauerring sei es auch „ein komisches Gefühl“ gewesen, gestand Scholl dem alten Spezi Kreuzer. Gerade für einen, der für sich beschloss, wegen früheren Ärgers über dies und das mit dem KSC nichts mehr zu tun haben zu wollen, ist es etwas Besonderes, das einmal Vertraute im Umbruch zu erleben. Abgetragene Tribünen. Die eine durch eine provisorische ersetzt, die zum Heimspiel am 20. April gegen den SV Meppen eröffnet werden wird. Die markanten Flutlichtmasten – zwei davon schon weg. Es tut sich was hinterm Nackten Mann. Natürlich schaute Scholl auch bei der Mannschaft des Drittliga-Zweiten vorbei.

KSC-Jubiläumsturnier mit Hertha BSC und Sturm Graz

Mehmet Scholl gehört zu den größten Namen in der 125-jährigen KSC-Geschichte, die der Verein am 13. Juli auch sportlich begehen wird. Dann treten, wie schon berichtet, die Blau-Weißen gegen Hertha BSC und Sturm Graz zu einem Blitzturnier (3×45 Minuten) an. Nach dem ursprünglichen Veto aus der Stadtverwaltung wegen des im Wildparkstadion neu zu verlegenden Rasens habe man nunmehr „eine gute Lösung gefunden“, bestätigt Kreuzer.

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