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Poker um Angreifer

Union Berlin muss für KSC-Stürmer Hofmann nachlegen

Cordoba zur Hertha, Andersson nach Köln: Die Transfer-Kette hat sich wie erwartet in Gang gesetzt und setzt Union Berlin unter Druck. Wie weit geht der Bundesligist im Werben um Philipp Hofmann?

Im Visier von Union: KSC-Torjäger Philipp Hofmann steht auf dem Wunschzettel des Bundesligisten aus Berlin. Foto: Markus Gilliar/GES

Am Mittwochvormittag stand Philipp Hofmann mit seinen Teamkollegen vom Karlsruher SC auf dem Trainingsplatz. Das war keine Überraschung, aber eben doch erwähnenswert, hatte sich doch am Vortag jene Kettenreaktion in Gang gesetzt, die einen Abschied des KSC-Torjägers wahrscheinlicher werden lässt. Der Wechsel von Stürmer Jhon Córdoba vom 1. FC Köln zu Hertha BSC war ebenso vermeldet worden wie jener von Sebastian Andersson von Union Berlin zum FC, bei dem er Cordoba ersetzen soll. Angeblich sollen die Berliner dafür eine Entschädigung von sechs Millionen Euro erhalten.

Die nicht mehr überraschenden Entwicklungen vom Dienstag setzen Union unter Zugzwang. Der Club aus der Hauptstadt hat bekanntlich die Fühler nach Hofmann ausgestreckt und dem KSC auch bereits ein Angebot unterbreitet. Oliver Kreuzer, Sport-Geschäftsführer der Karlsruher, stellte am Mittwoch noch einmal klar, dass dieses von der Schmerzgrenze des Fußball-Zweitligisten noch ein gutes Stück entfernt sei.

Wir haben nach wie vor kein Interesse daran, Hofmann abzugeben.
KSC-Cheftrainer Christian Eichner

Und Hofmann? Der wäre Kreuzer zufolge einem Aufstieg in die Bundesliga nicht abgeneigt. Der KSC, bei dem Hofmann noch bis 2021, nach dem sechsten Liga-Einsatz sogar bis 2022, vertraglich gebunden ist, sitzt allerdings am längeren Hebel.

„Wir haben nach wie vor kein Interesse daran, Hofmann abzugeben – ich als Trainer schon mal gar nicht“, bekräftigte KSC-Chefcoach Christian Eichner am Mittwoch noch einmal. Zumindest was die Avancen von Union angeht, ist zu erwarten, dass in den kommenden Tagen eine Entscheidung fällt.

KSC
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