Marvin Wanitzek

Fußball

KSC bestätigt: Wanitzek verlängert Vertrag bis 2024

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Aktualisierung: Am Mittwochnachmittag bestätigte der Karlsruher SC, dass Marvin Wanitzek seinen Vertrag bis 2024 verlängert hat – unabhängig von der Liga. „Das ist ein sehr starkes Signal von Marvin, sich so zum KSC zu bekennen. Er hat sich in den letzten zweieinhalb Jahren zu einem unverzichtbaren Spieler für uns entwickelt. Wir freuen uns sehr darüber, ihn auch die kommenden Jahre im Wildpark spielen zu sehen“ wird Oliver Kreuzer, Geschäftsführer Sport, in einer Mitteilung zitiert.

„Vor drei Jahren bin ich hierher in meine Heimat zurückgekommen, umso mehr freut es mich jetzt, dass der Weg hier weitergeht. Seit ich beim KSC bin, ist alles sehr positiv für mich gelaufen und so will ich es auch weiterhin auf dem Platz zurückzahlen“, heißt es in der Erklärung zudem von Wanitzek.

Wanitzek ist gebürtiger Bruchsaler

Marvin Wanitzek hat sich für Heimatnähe und Kontinuität entschieden. Der gebürtige Bruchsaler wird dem Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC planmäßig bis zum neu vereinbarten Vertragsende am 30. Juni 2024 erhalten bleiben. Oliver Kreuzer, der Geschäftsführer Sport des Tabellen-15., rechnet damit, dass Wanitzek noch vor der am Sonntag anstehenden Abreise ins Trainingslager nach Spanien unterschreiben wird. Das angebahnte Ausleihgeschäft in Sachen Malik Batmaz war noch nicht durch.

Statistisch ein Spitzenspieler der Liga

Schon vor Wochen hatte der 26 Jahre alte Wanitzek gegenüber dieser Zeitung geäußert, sich einen längeren Aufenthalt beim KSC vorstellen zu können. Den Sprung in die Zweite Liga packte er gut, seine Reifung setzte er fort – mit statistischen Spitzenmarken: Kein anderer in der Liga läuft so viel wie Wanitzek, im Schnitt waren es 11,84 Kilometer im Schnitt der bislang 18 Partien. Sieben Torvorlagen sind ebenso spitze.

Einstieg im Profigeschäft beim VfB Stuttgart

Als Junge stand Wanitzek im Fanblock des Wildparkstadions und bewunderte einen wie den damaligen Karlsruher Zehner Massimilian Porcello. Seinen eigenen Einstieg im Profigeschäft versuchte er später beim VfB Stuttgart, aus dessen U23 er im Sommer 2017 nach Karlsruhe zurückgekehrt und wo er zum Taktgeber im Spiel gereift war.

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Der Dienstag im Zeichen des Laufens

Am Dienstagvormittag absolvierten die Karlsruher Profis auf dem Gelände des KIT in Karlsruhe ihre Laktattests. Dazu drehten sie ihre Runden um das Uni-Sportgelände. Auch am Nachmittag wurden nur die Laufschuhe ausgepackt, für die Mannschaft ging es in den Wald.

Pourié soll „Mund halten und Gas geben“

Derweil nahm auch Kreuzer gegenüber dieser Zeitung eine klare Haltung zur Unzufriedenheit von Marvin Pourié ein. Der Stürmer solle „den Mund halten und Gas geben“. Noch sei weder der Angreifer selbst noch dessen Berater auf den Verein zugekommen, sich verändern zu wollen. Klar sei aber auch für Kreuzer: „Was wir brauchen sind Spieler, dies sich ganz klar zum Verein bekennen.“ Wie Wanitzek das nun tut.