Der Nackte Mann vor dem Wildparkstadion, im Hintergrund einer der bald ausrangierten Flutlichtmasten. | Foto: Dankert

Etappen des Wildpark-Neubaus

KSC-Besucher müssen sich umstellen

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Wann geschieht was? Und worauf haben sich Besucher der Drittliga-Heimspiele des Karlsruher SC während der Vorabmaßnahme (in der Grafik die Punkte eins bis fünf) einzustellen? Fest steht, dass der Abriss der Nordtribüne (1) nach Auskunft von KSC-Projektkoordinator Fabian Herrmann im Februar 2019 erledigt sein soll. Die provisorische Nordtribüne (2) soll danach im April fertig sein.

Der Abriss der Südtribüne (3) vollzieht sich, so sieht es die offizielle Zeitschiene vor, während der Sommerpause, während der keine Rücksicht auf den Spielplan zu nehmen ist. Die provisorische Südtribüne (4) soll dann bis August 2019 erledigt sein, womit sie zum Auftakt der Spielzeit 2019/2020 ligaunabhängig nutzbar wäre.

Der Abriss der Gegengerade (5), für die Stimmung in der Arena bislang ganz wesentlich, ist für den November nächsten Jahres terminiert. Platz für 15000 Besucher muss nach Maßgabe des Deutschen Fußballbunds zu jeder Zeit des mit einem Gesamtvolumen von 123 Millionen Euro Kosten veranschlagten Neubaus sichergestellt bleiben.

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In welchen Etappen es nach Abschluss der Vorabmaßnahme bis zur veranschlagten Fertigstellung der Arena, die dann 34000 Besucher fassen soll,  im Jahr 2022 weitergeht, steht nach Auskunft von Herrmann noch nicht fest. „Der Totalunternehmervertrag wird Mitte November von der Stadt Karlsruhe abgeschlossen und im Laufe der Detailplanung wird auch erst die Bauabschnittsplanung finalisiert“, erklärt Herrmann zum demnach offenen Prozedere, das dann nach Informationen dieser Zeitung unter der Maßgabe des Baukonzerns BAM steht. Somit steht auch noch nicht fest, wann und in welcher Reihenfolge die neuen Tribünen errichtet werden. Die in der Grafik skizzierten Punkte sechs bis zwölf stellen damit ein denkbares Ablaufszenario dar, das sich allerdings erst noch als das sinnvollste bestätigen muss.

Schon im Laufe dieses Monats werden im Wildpark Kabel verlegt und die Fundamente für die notwendige temporäre Flutlichtanlage im Innenraum gelegt. Während der Winterpause erfolg deren Fertigstellung, und es vollzieht sich der Rückbau der bestehenden Flutlichtmasten.