Trainer Lukas Kwasniok | Foto: GES

Wunschkandidat in Jena

Kwasniok wohl bald mit KSC in einer Liga

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Update: Wie der Verein Carl Zeiss Jena am Sonntag bestätigt hat, wird Lukas Kwasniok bis 2021 als Cheftrainer bei dem Drittligisten unter Vertrag stehen.

Der vier Jahre lang beim Karlsruher SC im Nachwuchsstab beschäftigte Lukas Kwasniok steht nun offenbar doch vor seinem ersten Engagement als Cheftrainer im deutschen Profifußball. Der 37-Jährige ist nach Informationen der Badischen Neuesten Nachrichten der Wunschkandidat beim Drittligisten Carl Zeiss Jena, der sich am Samstag von seinem bisherigen Trainer Mark Zimmermann getrennt hatte.

Zuletzt verdichteten sich die Anzeichen, dass der frühere U19-Trainer des Karlsruher SC bei den Thüringern zeitnah als neuer Übungsleiter vorgestellt werden wird. Der Tabellen-17. Carl Zeiss Jena hatte am Freitagabend sein Heimspiel gegen den SV Meppen mit 1:2 verloren. Eine Bestätigung der bevorstehenden Einigung mit Kwasniok war am Samstagabend zunächst noch ausgeblieben.

Trennung beim KSC im Sommer

Diesmal deutet aber vieles darauf hin, dass der im Frühjahr mit der Note 1,0 als Fußballlehrer diplomierte Kwasniok tatsächlich im Osten landen wird. Im Sommer hatte sich dessen Engagement bei Erzgebirge Aue zerschlagen, weil sich der KSC mit seinem Relegationsbezwinger nicht über die Höhe der Ablösesumme hatte einigen können. Nachdem sich der KSC wegen nicht öffentlich gemachter, interner Verfehlungen von dem Nachwuchscoach getrennt hatte, war der gebürtige Gleiwitzer im Herbst zwischenzeitlich bei Dynamo Dresden zum Thema geworden. Doch die Sachsen entschieden sich im September letztlich für Maik Walpurgis und gegen den lange als Topkandidat gehandelte Mann aus dem Wildpark, der nach der Trennung von Tomas Oral im Dezember 2016 zwei Zweitligaspiele der KSC-Profis verantwortet hatte.

Der KSC, der am Samstag sein Heimspiel gegen Preußen Münster mit 5:0 gewann, muss am 23 Spieltag (9. Februar 2019) in Jena antreten.