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Volleyball Zweite Liga

Baden Volleys zeigen Reaktion: Jens Sandmeier ballert Aufsteiger weg

Nach der ärgerlichen Auftaktniederlage gegen Leipzig zeigt Volleyball-Zweitligist Baden Volleys SSC Karlsruhe im zweiten Heimspiel die erhoffte Reaktion und gewinnt 3:1. Außer Jens Sandmeier überragt ein junger Mittelblocker.

Erfolg im zweiten Anlauf: Volleys-Topscorer Jens Sandmeier (links) freut sich mit seinem Bruder Thorben über den ersten Saisonsieg der Baden Volleys Karlsruhe. Foto: Oliver Hurst/GES

Nach einem letzten langen Ballwechsel ist die Widerstandskraft des Aufsteigers aus Bayern dann final gebrochen gewesen. Mit einem wuchtigen Schlag beendete Karlsruhes Kapitän Jens Sandmeier das Hin und Her, ihren zweiten Matchball nutzten die Baden Volleys SSC Karlsruhe kurz darauf zu den ersten drei Punkten der neuen Saison. Insgesamt, so bilanzierte Volleys-Coach Antonio Bonelli nach dem 3:1(25:19, 25:22, 21:25, 25:23) gegen den TSV Mühldorf, „haben wir das gut runtergespielt“.

Bollwerk: Neuzugang Leon Zimmermann zeigte im Spiel der Baden Volleys gegen den TSV Mühldorf eine starke Leistung. Foto: Helge Prang/GES

Die Erleichterung über den Erfolg war im Lager des Karlsruher Volleyball-Zweitligisten spürbar. „Wir haben sicher längst nicht unser bestes Volleyball gespielt. Erstmal war aber wichtig, den Sieg zu holen“, sagte Topscorer Sandmeier und ergänzte: „Es war eine gute Reaktion nach der knappen Niederlage zum Auftakt“. Zum Saisonstart hatten die Volleys zuhause überraschend gegen Leipzig verloren.

Volleys zeigen klare Leistungssteigerung

Gegen athletisch starke Mühldorfer zeigten die Volleys mit zwei überzeugend agierenden Liberos Benjamin Dollhofer sowie Johannes Mahl nun eine klare Leistungssteigerung und dominierten die ersten beiden Durchgänge deutlich. „Die haben wir sehr konzentriert durchgezogen“, urteilte Bonelli, dem erneut Mittelblock-Riese Jonathan-Leon Finkbeiner (Rückenbeschwerden) fehlte. Neuzugang Leon Zimmermann war daher wie schon gegen Leipzig vermehrt gefordert und bot eine „überragende“ Leistung, wie Bonelli hervorhob.

Der 20-Jährige, der von den Youngstars Friedrichshafen zu den Volleys wechselte, steuerte alleine sieben der 15 Blockpunkte bei und hatte auch einen großen Anteil daran, dass die Nervenprobe am Ende des vierten Satzes erfolgreich bestanden wurde. Nachdem die Gastgeber schon sicher auf der Siegerstraße schienen, wurde es doch noch mal eng. Mit einem Klasse-Block zum 21:19 verschaffte Zimmermann seinem Team wichtige Luft. „Sehr zufrieden“ war im Nachgang nicht nur Kapitän Sandmeier, dass die Volleys dann den „Deckel drauf gemacht haben“. Klar ist aber auch: Gegen die FT Freiburg, die am kommenden Samstag (19 Uhr) in der Karlsruher OHG-Sporthalle gastieren, „müssen wir uns noch mal mehr strecken“, sagte Bonelli.

Im dritten Satzt lassen es die Karlsruher etwas schleifen

Nach den weitgehend souverän geführten ersten beiden Sätzen hatte die Volleys den Liga-Neuling im dritten Durchgang durch zu viele Fehler zurück ins Spiel gebracht. „Da haben wir es etwas schleifen lassen, Mühldorf hat dann aber auch gut ins Spiel gefunden“, sagte Bonelli, der feststellte, „dass wir noch nicht so weit sind, wie wir uns das vorstellen“. Der Aufsteiger sei jedoch auch kein Team, das man im Vorbeigehen schlagen könne, betonte der Coach.

„Insgesamt stimmt uns die Leistung aber sehr zuversichtlich für die nächsten Spiele“, sagte Jens Sandmeier, der überragende 28 Punkte erzielte. Nach der Partie gegen den badischen Rivalen aus Freiburg, dem dritten Heimspiel in Folge, steht dann für die Volleys am 3. Oktober in Dresden die erste Auswärtsaufgabe an. Wegen der Corona-Auflagen hatte Mühldorf das Heimrecht mit den Karlsruhern getauscht.

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