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Oberliga

Der 1. FC Bruchsal setzt für die Marathon-Saison auf einen breiten Kader

Mit 26 Spielern kann Bruchsals Trainer Mirko Schneider in dieser Saison arbeiten. Es ist eine Erfahrung aus dem letzten Oberliga-Abenteuer, als der 1. FCB direkt wieder absteigen musste. Damals war der Kader nicht breit genug.

Gut in Form: Erich Strobel und Patrick Berecko (Mitte) freuen sich über einen Treffer des 1. FC Bruchsal im Pokalspiel gegen den 1. CfR Pforzheim. Foto: Simone Kochanek Foto: Simone Kochanek

Das Gesicht der Bruchsaler Mannschaft hat sich im Gegensatz zur vergangenen Verbandsliga-Saison stark verändert. Vor allem ist der Kader für das Mammut-Programm in der Oberliga deutlich breiter geworden. Unser Mitarbeiter Nils B. Bohl stellt die Spieler im Einzelnen vor.

Yannick Merz (Alter: 24, Position: Torwart). Muss seine Rolle als Nummer eins nun gegen Neuzugang Oliver Nell verteidigen. Gilt als Trainingsweltmeister. Gab der Mannschaft durch sein Coaching von hinten heraus bislang immer einen großen Rückhalt.

Oliver Nell (30, Torwart). Rückkehrer, sehr ruhiger und sachlicher Vertreter seiner Zunft. Seine Ruhe strahlt regelmäßig auch auf die gesamte Defensive aus. Fußballerisch kann er trotz seines Alters moderne Spielweisen sehr gut interpretieren.

Patrick Berecko (25, Innenverteidiger). Normalerweise so gut wie unumstritten, steht spielerisch vor dem nächsten, großen Schritt. Bringt alles mit, um in der Oberliga oder sogar noch eine Klasse höher überzeugen zu können.

Cheick Cisse (27, Innenverteidiger). Neuzugang, Verteidiger moderner Prägung. Bringt die gesamte Bandbreite mit. Stark im defensiven Eins-gegen-Eins, aber auch technisch gut. Starkes Kopfballspiel. Gilt als Rundum-Komplettpaket.

Maurice Krüger (20, Verteidiger). Junger Defensivspieler, der noch Zeit braucht, um sich voll zu entwickeln. Großes Entwicklungspotenzial, muss aber lernen, sich selbst die nötige Zeit dafür zu geben.

Heron Miranda Spelleken (30, Verteidiger). Für seine Gegner sehr unangenehm im Zweikampf. Kopfballstark, spielt überragende Flugbälle aus der Abwehr heraus. Fällt wegen einer Handverletzung noch mehrere Wochen aus.

Manuel Morilla Morito (29, rechter Außenverteidiger). Der Philipp Lahm des 1. FC Bruchsal. Dauerläufer und mittlerweile aus dem Spiel kaum noch wegzudenken.

Daniel Schiek (25, linker Außenverteidiger). Stark in der Offensive, technisch guter Spieler. Aufgrund seines guten Timings trotz seiner Größe von nur 1,70 Meter außerordentlich guter Kopfballspieler. Zweitschnellster Sprinter im Team des 1. FCB.

Tobias Schongar (25, Verteidiger). Bei ihm kommen Gegenspieler selten zum Durchatmen, beißt sich in jeden Gegner und Zweikampf hinein. Gilt aber auch als guter Fußballspieler, kann durch gutes Passspiel und Kopfballstärke überzeugen.

Marcello Tripi (19, Verteidiger). Neuzugang, gut ausgebildeter Verteidiger,braucht aber wie Krüger noch Zeit um seinen Weg in einer Oberligamannschaft zu finden.

Francis Bediako (19, Mittelfeld). Gilt als einer der besten Balleroberer seiner Altersklasse. Wird wegen einer Knieverletzung die ersten Wochen in der Oberliga noch fehlen.

Oguzhan Dogancay (22, Mittelfeld). Guter Flügelspieler mit hohem Tempo, punktet regelmäßig im Spiel Eins-gegen-Eins. Hat möglicherweise noch verstecktes Potenzial, wenn es ihm gelingt, sich mehr auf die eigene Qualität als auf den Kopf zu verlassen.

Marcel Gessel (25, Mittelfeld). Neuzugang, ungekrönter Tattoo-König des 1. FC Bruchsal. Davon abgesehen sehr beweglicher Spieler mit gutem Tempo. Kann, wenn er zwischen Viererkette und Mittelfeld kommt, sehr viel Schaden anrichten.

Enes Karamanli (24, zentrales Mittelfeld). Neuzugang, guter Techniker, braucht noch ein wenig Zeit, um sich an das Tempo in der Oberliga zu gewöhnen. Technisch guter Spieler, könnte sich in den kommenden Wochen noch weiterentwickeln.

Pascal Legner (30, linkes Mittelfeld). Kann auch auf der 8er-oder 6er-Position spielen. Längerfristig verletzt, wird aufgrund eines Knorpelschadens vermutlich kein Hinrundenspiel mehr bestreiten können.

Salvatore Muto (23, Mittelfeld). Laufstarker Neuzugang. Hohes Maß an Spielintelligenz, schussstark. Zudem gutes Passspiel und schöne Flugbälle. Kommt ursprünglich aus Gondelsheim.

Albin Sahiti (19, Mittelfeld). Neuzugang. Die Entdeckung der Vorbereitung. Spielt frech auf, geht mit hohem Tempo und mutig in die Zweikämpfe, torgefährlich. Traf im Pokal gegen den FC Kirrlach bereits nach sechs Minuten. Der 1. FC Bruchsal sollte noch viel Freude an diesem Nachwuchstalent haben.

André Walica (28, zentrales Mittelfeld). Kapitän, Alphatier. Wächst nach langer Verletzungspause wieder in eine Führungsrolle hinein. Wird von Spiel zu Spiel besser. Seine Läufe im Zentrum könnten für Bruchsal in der Oberliga noch wichtig werden.

Mohamed Amelhaf (22, Angreifer). Seine technischen Fähigkeiten sind herausragend, spielte 2018 noch in der dritten Bundesliga beim VfR Aalen. Braucht allerdings noch zwei bis drei Wochen, um wieder bei 100 Prozent anzukommen. Könnte mit seinen Qualitäten der Unterschiedsspieler in Reihen des 1. FC werden.

Stani Bergheim (36, Angreifer). Neuzugang, sehr erfahrener Offensivspieler. Gerade die jungen Spieler könnten von seiner Erfahrung profitieren. Nach Meniskus-OP noch verletzt, Wiedereinstieg wird noch einige Wochen dauern.

Lukas Durst (25, Angreifer). Rückkehrer, linker Flügel. Schnellster Spieler im Team des 1. FC Bruchsal. Ist mit seinen Läufen in die Tiefe für seine Gegenspieler daher sehr unangenehm zu verteidigen.

Roman Hajeck (24, Angreifer). Neuzugang, gilt als guter Kopfballspieler. Perfekt in der Ergänzung mit Erich Strobel. Kommt nach verhaltenem Beginn mittlerweile immer besser in Fahrt.

Dragan Peric (25, Angreifer). Trainer Mirko Schneider verlieh ihm das Prädikat „Raumschleicher”. Hat unnachahmliches Gespür, die richtigen Freiräume anzulaufen, den Ball dort zu sichern und diesen abzuschirmen.

Erich Strobel (34, Angreifer). Abschlussspieler, auf bestimmten Position angespielt beinahe mit Tor-Garantie. Zudem spielender Co-Trainer. Brachte die Eckballvariante „Rote Lokomotive” ins Team.

Carsten Walther (31, Angreifer). Gilt als Mentalitäts-Monster. Wirft sich in jeden Zweikampf, überragender Kopfballspieler. Übernahm in der Vergangenheit auch immer mehr Verantwortung im Spielaufbau.

Mario Zelic (22, Angreifer). Strafraumstürmer, machte in der Jugend neun von zehn Chancen rein.

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