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Verbandsliga

Der FC Friedrichstal peilt nächste Entwicklungsstufe an

Die Erwartungshaltung ist reduzierter. Der FC Friedrichstal will in dieser Saison mit dem jungen Team die nächste Entwicklungsstufe erreichen.

Der FC Friedrichstal: Noel Mannherz - Metin Telle - Sinan Telle - Julian Retzbach - Moritz Schnörringer - Trainer Dubravko Kolinger - CoTrainer Martin Terefenko - Jan Morlock - Abdelrahman Mohamed - Nico Königsmann - André Petre - Alex Butschek (von links). Foto: Martin Terefenko/FC Friedrichstal

Von Simon Hoffmann

Trainer Dubravko Kolinger hatte vor dem Start der Vorsaison gewarnt. Vor der überhöhten Erwartungshaltung im Umfeld des FC Friedrichstal, dass trotz des kapitalen Umbruchs nach dem Oberliga-Abstieg eine Top-Platzierung möglich sei. Vor dem Druck, der auf die neu verpflichteten jungen Spieler in der Verbandsliga zukommen würde.

Und der FC-Coach sollte recht behalten mit der Meinung, dass der Klassenverbleib das einzige realistische Ziel war: „Die Platzierung zum Ende war der genaue Stand der Saison. Es ging von Anfang an nur um den Klassenerhalt, gerade bei diesem Umbruch. Man isst einfach nicht jeden Tag Kuchen.“

Auf Platz elf geklettert

Nach einem schwachen Start gewann Friedrichstal dreimal in Serie, um anschließend sieben Spiele nacheinander zu verlieren. Im neuen Jahr blieben die Germanen mit einigen Neuverpflichtungen ohne Niederlage, schoben sich vor die Abstiegsränge, ehe der Saisonabbruch folgte. Am Ende landete die Mannschaft auf Rang elf. Die Hoffnung ist nun ein Platz im gesicherten Mittelfeld.

Defensive Leistungsträger Höniges und Baumgärtner als Abgänge

In Abwehrchef Marcel Höniges (FC Kirrlach) und Abräumer Tim Baumgärtner (TV Spöck) verließen zwei Leistungsträger der vergangenen Jahre den Verein, Kapitän Baumgärtner gar nach 14 Jahren und 443 Spielen für die Germania. In Abdelrahman Mohamed und Nico Krämer sind nur noch zwei Protagonisten des Oberliga-Aufstiegs 2017/18 im Kader.

Von anderen Vereinen kamen nur Alex Butschek (TSV Grunbach) und Behcet Öztürk (TSG Weinheim). Nico Ruppenstein verabschiedete sich wieder zum TSV Reichenbach. Mit der Empfehlung von 24 Toren in 29 Spielen vor Beginn der vergangenen Saison zur Germania gekommen, kam der Angreifer verletzungsbedingt nur auf fünf Spiele für Kolingers Team.

So wird es in der Offensive wieder auf die Tore des 39-jährigen Ex-Profis Metin Telle ankommen, Mohamed und Öztürk sollen um ihn herum wirbeln. In den weiteren Mannschaftsteilen erhofft sich Kolinger eine Weiterentwicklung der jungen Akteure an der Seite erfahrenerer Spieler, denen vier Zugänge aus der eigenen Jugend Druck machen sollen.

Hoffnung auf mehr fußballerische Qualität

„Für einige könnte es dann eng werden, die Jungs müssen Verantwortung übernehmen und Leistung zeigen. Ich erwarte da den nächsten Entwicklungsschritt“, sagt Kolinger. Zudem soll auch die Qualität der Darbietungen gesteigert werden. „Klar: es geht um Ergebnisse, um Punkte gegen den Abstieg.

Aber wir wollen auch unser Spiel verbessern, weniger lange Bälle schlagen.“ Als vielversprechend bewertet der ehemalige Zweitligaprofi die bisherige Vorbereitung. Seine Wahrnehmung ist, dass „die Qualität bei uns seit Jahresbeginn deutlich gestiegen ist.“ Der größere Kader biete Optionen, in allen Mannschaftsteilen bei schwacher Leistung vernünftig reagieren zu können.

Zugänge: Alex Butschek (TSV Grunbach), Noel Mannherz (eigene Jugend), Jan Morlock (eigene Jugend), Behcet Öztürk (TSG Weinheim), Andrei Petre (eigene Jugend), Moritz Schnörringer (eigene Jugend).

Abgänge: Tim Baumgärtner (TV Spöck), Mirko Ernst (FV Ettlingenweier), Marcel Höniges (FC Kirrlach), Simon Pongratz (unbekannt), Nico Ruppenstein (TSV Reichenbach), Lucca Wobbe (Fortuna Kirchfeld).

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