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Fußball Kreisliga A Nord

Obertsrot nimmt erneut den Aufstieg ins Visier

In den vergangenen Jahren scheiterte der SV Obertsrot in der Kreisliga A Nord jeweils nur knapp am Aufstieg in die Bezirksliga. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Doch auch drei, vier weitere Vereine peilen die Meisterschaft an.

Auf ein Neues: Die Spieler des FC Obertsrot um Spielführer Eric Gerstner (rechts) möchten auch in der kommenden Saison jubeln, und zwar über den Aufstieg in die Bezirksliga. Foto: Hans-Jürgen Collet

Von Albrecht Burkhard

In die aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochenen Saison 2019/20 der Fußball-Kreisliga A Nord startete der VFB Gaggenau mit seinen hochkarätigen Neuzugängen als klarer Favorit. Neu-Coach Armin Karamehmedovic wurde mit seinem Team dieser Rolle auch vollauf gerecht. Die Murgtäler standen zum Zeitpunkt des Abbruchs auf dem ersten Tabellenplatz und stiegen in die Bezirksliga Baden-Baden auf.

Weniger erfreulich war die Situation für den Rangzweiten FC Obertsrot, der aufgrund des Beschlusses des Verbandstages seiner Aufstiegschance mittels Relegation beraubt wurde. Nachdem der FCO ein Jahr zuvor in den Aufstiegsspielen am FC Germania Schwarzach gescheitert war, nimmt die Elf von Trainer Angelo Marotta in der anstehenden Runde 2020/21 zum dritten Mal hintereinander den direkten Aufstieg in die Bezirksliga ins Visier. Der Kader, verstärkt mit einigen externen Zugängen sowie Jugendspielern, erscheint stark genug, um endlich den großen Wurf landen zu können.

Mit dem FV Iffezheim und dem VfR Bischweier ist zu rechnen

Der letztjährige Bezirksligaabsteiger Bischweier beendete die vergangene Saison auf dem dritten Rang. Spielausschussvorsitzender Martin Fleck ist überzeugt davon, dass seine eingespielte Truppe mit einem weiteren Jahr Erfahrung ebenfalls ein gewichtiges Wort im Aufstiegskampf mitspielen kann. „Wichtig wird sein, dass wir gegen die Teams aus dem Mittelfeld und dem unteren Drittel die Konzentration hoch halten und in diesen Partien voll punkten können“, sagt Fleck.

Mit dem FV Iffezheim, der in Benjamin Ernst (für Axel König, der in die FVI-Vorstandschaft aufgerückt ist) einen neuen Übungsleiter verpflichtet hat, wird auch in dieser Saison zu rechnen sein.

Das Wort „Aufstieg“ ganz offensiv nimmt der SV Au in den Mund. Zwar verlor die Dinger-Elf mit Daniel Rimmelspacher (Mörsch) und Janik Walter (Würmersheim) zwei Stammspieler, doch mit den Baumann-Brüdern Sven (Würmersheim) und Tobias (Elchesheim) holte man eine geballte Ladung an Erfahrung in das Stadion am Oberwald. Insbesondere Routinier Sven Baumann soll mit seiner eingebauten Torgarantie den Weg zum Titel ebnen.

FC Rastatt 04 möchte an die Vor-Corona-Form anknüpfen

Beim Altmeister FC Rastatt 04 hofft Vorstand Matthias Berner, dass seine Elf an die Form vor dem Saisonabbruch anknüpfen und ebenfalls im Konzert der Kreisliga-A-Größen mitspielen kann. Aus dem Kreis dieser Teams dürfte der Aufsteiger, und wenn Corona keinen Strich durch die Rechnung macht, auch der Tabellenzweite, der in die Aufstiegsspiele geht, kommen.

In einem schmalen Mittelfeld sollte der FV Hörden eine gute Rolle spielen. Dirk Thomas konnte die Murgtäler stabilisieren. Der Kader wurde mit einigen erfahrenen Spielern verstärkt. So wäre es kein Wunder, wenn der erfahrene Coach mit seinem Team direkt hinter der Spitzengruppe einlaufen würde.

Trotz eines Florian Huber wird der SV Staufenberg in dieser Saison wohl nicht ganz vorne angreifen können. Daniel Hoff und Kevin Schlindwein, zwei Stammspieler, haben den Verein verlassen. Im Gegensatz zur vergangenen Saison sind keine Zugänge zum Kader gestoßen, die die Abgänge kompensieren können.

Kalkbrenner fehlt dem FV Ottersdorf länger

Den FV Ottersdorf traf das Verletzungspech vor Saisonbeginn sehr hart. Aufgrund einer Knieverletzung fällt Stefan Kalkbrenner, der Kopf der Mannschaft, langfristig aus. Weitere Stammspieler stehen dem FVO verletzungsbedingt nicht zur Verfügung, so dass sich die Knabe-Elf wohl mit dem FV Plittersdorf unter dem neuen Coach Michele Mugnos sowie mit Bietigheim und Steinmauern um die Mittelfeldplätze streiten wird.

Gespannt sein darf man auf Neuling FV Würmersheim II. Die Reserve des Landesligisten muss zwar Torjäger Sven Baumann ersetzen, sollte jedoch mit den diversen Neuzugängen stark genug sein, um den Klassenverleib locker zu realisieren. Eine große Fluktuation gab es im Kader von Frankonia Rastatt. Für die Elf von Trainer Eric Danhamer geht es nur um den Klassenverbleib. Gleiches gilt für den FC Gernsbach, bei dem die drei Abgänge Brandic, Loser und Vrbaslija, der nach Loffenau weiterzog, schmerzen werden.

Vor einer ganz schwierigen Saison steht der SV Forbach, bei dem Trainer Marc Karcher in seiner vierten Saison wie schon zuletzt auch diesmal weitere Stammspieler ersetzen muss, die den Verein verlassen haben. Der Saisonabbruch hat das abgeschlagene Schlusslicht SV Mörsch II vor dem Abstieg bewahrt. Inwieweit sich das Team von der vergangenen Katastrophensaison mit nur einem Remis erholt hat, bleibt abzuwarten.

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