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Stark verunsicherte Mannschaft

Zurück in der Verbandsliga: Ouaki übernimmt beim FC Friedrichstal

Null Punkte aus fünf Spielen: Am Sonntag hat sich Fußball-Verbandsligist FC Friedrichstal von seinem Coach Dubravko Kolinger getrennt. Am Montag gab der Club nun den Nachfolger bekannt.

Neu beim FC Friedrichstal: Trainer Hicham Ouaki, der zuletzt beim 1. FC Bruchsal war, übernimmt beim vom Abstieg bedrohten Fußball-Verbandsligist den Posten von Dubravko Kolinger. Foto: Jochen Blum

Der FC Friedrichstal setzt im Kampf gegen den Abstieg auf Hicham Ouaki als neuen Trainer. Der Fußball-Verbandsligist aus Stutensee, der nach fünf Spielen mit null Punkten am Tabellenende steht, hatte sich am Sonntag von Coach Dubravko Kolinger getrennt. Ouaki, der zuletzt den 1. FC Bruchsal trainiert hatte, wird am Mittwoch das erste Training leiten.

„Er kennt die Liga, ist A-Lizenz-Inhaber und kommuniziert gut und viel mit den Spielern“, sagt Friedrichstals Abteilungsleiter Markus Paule, warum die Wahl des Clubs schnell auf den 45 Jahre alten Fußballlehrer fiel. Ouaki trainierte von 2016 bis Ende 2018 den jetzigen Oberligisten Bruchsal, zuvor war er beim ASV Durlach in Karlsruhe als Coach aktiv.

Ouaki trifft auf eine verunsichertes Team

Ouaki trifft in Friedrichstal auf eine junge und nach der Niederlagenserie zum Saisonstart stark verunsicherte Mannschaft. Null Punkte, 3:14 Tore sprechen eine klare Sprache. Zuletzt kassierte der FC beim SV Spielberg eine 1:3-Pleite. „Wir machen zu viele individuelle Fehler, die gnadenlos bestraft werden“, urteilt Paule, der zudem auf zuletzt verletzt fehlende Routiniers wie Metin Telle verweist.

Der FC Friedrichstal hat seit dem jüngsten Abstieg aus der Oberliga 2019 in der Verbandsliga einen schweren Stand, zu groß war der personelle Aderlass vor der Runde 19/20. Kolinger hatte die Germanen im Winter 2018 übernommen und nach einer „riesigen Rückrunde“ (Paule) fast noch zum Klassenverbleib geführt.

Nun habe der Coach nicht mehr den Eindruck gehabt, die Mannschaft noch zu erreichen, berichtet Paule. Beide Seiten seien daher am Sonntag, am Tag nach der Niederlage in Spielberg, übereingekommen, sich zu trennen. Ein Schritt, „der weh tut“, betont Paule: „Kolinger hat sich hier aufgeopfert und sehr, sehr gute Arbeit geleistet.“

Vom Trainerwechsel erhofft sich der Club nun einen Impuls im Abstiegskampf. Am besten gleich am Sonntag (14 Uhr), wenn der SV Waldhof Mannheim II beim FC gastiert. „Da sind wir eigentlich zum Punkten verdammt“, sagt Paule vor dem Duell gegen die im Mittelfeld der Tabelle beheimateten Kurpfälzer, bei dem Ouaki sein Debüt als Coach des FC Friedrichstal feiert.

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