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Nur wenige Clubs stellen Antrag

Soforthilfe vom Land: Lediglich ein Viertel fließt an Sportvereine in Baden

Knapp zwölf Millionen Euro schwer ist der Rettungsschirm, den das Land für seine Sportvereine gespannt hat. Das Bemerkenswerte: Nur die wenigsten nutzen das Angebot. Und: Das meiste Geld fließt nach Württemberg.

Nichts ging mehr: Wegen Corona mussten auch die Sportvereine vorübergehend den Betrieb einstellen. Wer deshalb in finanzielle Nöte kam, konnte Unterstützung vom Land beantragen. Foto: Markus Gilliar/GES

Für viele Sportvereine in Baden-Württemberg ist der Weg durch die Corona-Krise ein Kraftakt – organisatorisch wie finanziell. Diesen scheinen die allermeisten Clubs – zumindest was die wirtschaftliche Seite angeht – im Alleingang zu bewältigen. Das seit Ende Juni laufende Soforthilfeprogramm Sport der baden-württembergischen Landesregierung haben bislang jedenfalls gerade einmal rund fünf Prozent der knapp 11.300 Sportvereine in Anspruch genommen. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, welche die drei zuständigen Sportbünde den BNN auf Nachfrage mitgeteilt haben.

Demnach wurden aus dem insgesamt knapp zwölf Millionen Euro schweren Programm bis dato etwas mehr als 6,4 Millionen Euro an insgesamt 580 Sportvereine und sechs Fachverbände ausbezahlt. Das Bemerkenswerte: Drei Viertel des Geldes flossen nach Württemberg, nur ein Viertel an Clubs aus Nord- und Südbaden.

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