Baden-Württemberg und Hessen wollen sich im Bundesrat für steuerfreie Jobtickets einsetzen. | Foto: Hora

Nutzung ÖPNV fördern

Baden-Württemberg und Hessen wollen steuerfreies Jobticket

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Baden-Württemberg und Hessen wollen sich im Bundesrat dafür stark machen, dass Jobtickets von der Steuer befreit werden.

Beide Länder bringen am Donnerstag einen gemeinsamen Antrag in den Finanzausschuss ein, wie ein Sprecher des hessischen Finanzministeriums in Wiesbaden der dpa sagte.

Nachteile für beide Seiten

Gewährt bislang ein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern ein kostenloses oder verbilligtes Jobticket, so muss die Kostenersparnis für die Fahrkarte grundsätzlich versteuert werden. Dies geschieht entweder pauschal durch den Arbeitgeber – und macht ein Jobticket aus Unternehmenssicht unattraktiv, wie der Ministeriumssprecher erläuterte. Muss der Arbeitnehmer sein Jobticket selbst versteuern, dann verringerten sich seine Vorteile deutlich.

Busse und Bahnen fördern

„Zukünftig soll der geldwerte Vorteil nicht mehr versteuert werden müssen – weder vom Arbeitgeber, noch vom Arbeitnehmer“, erklärten Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) und Baden-Württembergs Finanzministerin Edith Sitzmann (Grüne). Das fördere die Nutzung von Bussen und Bahnen.

(dpa/ lsw)