Das Logo von Bilfinger
Verlust verringert: Das Logo des Industriedienstleisters Bilfinger. | Foto: Uwe Anspach/Archiv

Erlöse legen zu

Bilfinger aus Mannheim mit deutlich weniger Verlust

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Der Industriedienstleister Bilfinger mit Hauptsitz in Mannheim hat 2018 deutlich weniger Verlust gemacht als ein Jahr zuvor. Unter dem Strich stand ein Minus von 24 Millionen Euro, teilte die im SDax notierte Gesellschaft mit.

Ein Jahr zuvor hatte Bilfinger einen Verlust von 89 Millionen Euro ausgewiesen. Rechnet man Sondereffekte und die verkauften Unternehmenstöchter heraus, dann schaffte der Industriedienstleister zum ersten Mal seit 2014 wieder einen Gewinn in Höhe von 36 Millionen Euro. Von der besseren Geschäftsentwicklung sollen auch die Aktionäre profitieren. Sie sollen je Aktie eine Dividende von einem Euro erhalten.

Unternehmen will Umsatz weiter steigern

Auch im eigentlichen Geschäft lief es für Bilfinger besser. Der Umsatz kletterte 2018 im Jahresvergleich um drei Prozent auf knapp 4,2 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft legten die Erlöse sogar um sechs Prozent zu. Der Auftragseingang wuchs um 10 Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebita) betrug 65 Millionen Euro, nach 3 Millionen im Jahr zuvor. Allerdings hatten im Vorjahr Risikovorsorgen für Altprojekte in den USA das Ergebnis deutlich belastet.

Aufgrund des aktuellen Auftragsbestands von 2,8 Milliarden Euro will Bilfinger im laufenden Jahr den Umsatz aus eigener Kraft im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern. Beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen peilt das Unternehmen mehr als 100 Millionen Euro an. (dpa)