E-Scooter in Heidelberg
Eine Frau fährt einen E-Scooter eines Sharing-Anbieters auf einem Fuß- und Radweg in Heidelberg. | Foto: Uwe Anspach/Archivbild

In Mannheim und Heidelberg

E-Scooter-Fahrer im Visier der Behörden

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E-Scooter-Fahrer in Mannheim und Heidelberg geraten in den Fokus von Polizei und Ordnungsdiensten: An diesem Mittwoch soll eine gemeinsame E-Scooter-Kontrollwoche beginnen, wie die Stadt Mannheim und das Mannheimer Polizeipräsidium am Dienstag mitteilten.

Mitarbeiter der Ordnungsdienste und Polizisten sollen bei ihren Streifen dann gezielt Fahrer auf elektrischen Tretrollern in den Blick nehmen und Verstöße gegen Verkehrsregeln ahnden.

Wegen Beschwerden von Bürgern

Hintergrund sei, dass sich Beschwerden von Bürgern über das Verhalten einzelner E-Scooter-Fahrer im Straßenverkehr häuften, seit in den beiden Städten seit einigen Wochen Leih-Roller zur Verfügung stehen. Die intensiven Kontrollen sind zunächst bis zum 28. August angesetzt.

Laut Polizei wurden vor allem Verstöße wie Fahrten zu zweit auf einem Gerät, das Benutzen von Gehwegen sowie Fahrten in Fußgängerzonen festgestellt. Ebenso habe es erste Unfälle mit E-Scootern gegeben.

Diese Promille-Grenzen gelten für E-Scooter-Fahrer
Da es sich bei den E-Scootern um Kraftfahrzeuge handelt, gelten für deren Fahrer dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer, teilt die Polizei mit. Wer alkoholisiert mit 0,5 bis 1,09 Promille E-Scooter fährt, dabei aber keine alkoholbedingten Auffälligkeiten zeigt, riskiert ein Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Übersteigt die Blutalkoholkonzentration 1,1 Promille oder zeigen sich bereits ab 0,3 Promille alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, liegt sogar eine Straftat vor und es droht der Entzug der Fahrerlaubnis.
Für Fahranfänger unter 21 Jahren gilt auch hier die 0,0-Promille-Grenze.

dpa/lsw/pol/ots