Geräte für die Probennahme von Feinstaub am Neckartor
Geräte für die Probennahme von Feinstaub stehen auf der Luftmessstelle «Stuttgart am Neckartor». | Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

Stuttgart

Ende des Feinstaubalarms noch offen

Anzeige

Ein Ende des Feinstaubalarms in Stuttgart ist am zweiten Tag noch offen. Eine Kaltfront am Sonntag bringe zwar Luftaustausch mit sich, es sei jedoch schwierig zu sagen, ob damit die Luft der Landeshauptstadt ausreichend gereinigt werde, sagte eine Sprecherin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag.

Wichtig sei dafür auch Niederschlag – der dürfte nach aktuellen Prognosen des DWD jedoch eher gering ausfallen.

In Stuttgart wird Feinstaubalarm immer dann ausgerufen, wenn sich wetterbedingt Schadstoffe wie Feinstaub oder Stickstoffdioxid im Talkessel zu sammeln drohen. Autofahrer sollen ihren Wagen während des Alarms stehen lassen.

Der achte Feinstaubalarm der Saison seit Oktober hat in der Nacht zum Mittwoch begonnen. Am ersten Alarmtag blieb die Luftbelastung noch im erlaubten Bereich. Wie aus vorläufigen Zahlen der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) hervorgeht, lag die Feinstaubkonzentration am Neckartor am Mittwoch bei 35 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel. Der EU-Grenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. dpa/lsw