Nach Frankreich entführt?

Europaweite Fahndung: Zwei Männer sollen 47-Jährige Pflegekraft aus Aspach verschleppt haben

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Zwei Männer sollen am 3. Juni eine 47-Jährige Pflegekraft aus Aspach im Rems-Murr-Kreis überwältigt und mit einem Wohnmobil an einen bislang unbekannten Ort verschleppt haben. Laut Polizei handelt es sich bei einem der Männer um den 51-jährigen ehemaligen Lebensgefährten der Frau, bei dem anderen um dessen 23-jährigen Arbeitskollegen. Die Polizei sucht die beiden Beschuldigten und das mutmaßliche Entführungsopfer per Öffentlichkeitsfahndung.

Die Vermisste hat am 03.Juni ihre Arbeitsstelle in Aspach gegen 13.30 Uhr verlassen und ist seitdem nicht mehr zurückgekehrt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet. Nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei wurde sie gegen 14.00 Uhr bei Aspach von den beiden Männern überwältigt und schließlich mit dem Wohnmobil verschleppt. Das Wohnmobil wurde inzwischen bei Straßburg in einem Waldgebiet verlassen aufgefunden.

Bilder von Überwachungskamera

Inzwischen liegen den Ermittlern Bilder aus einer Überwachungskamera vor.

Die 47-jährige Polin war demnach am Montagnachmittag, gegen 13:30 Uhr mit einem hellen Tank-Top, einer hellen Hose, Sonnenbrille, Halskette und einer schwarzen Umhängetasche bekleidet. Ferner trug sie eine helle Jacke / Sommerpullover um die Hüfte.

Bilder hiervon wurden auf der Fahndungsseite der Polizei ergänzt.

 

Zeugen und Hinweisgeber gesucht

Mit einer Öffentlichkeitsfahndung der beiden Beschuldigten und des Opfer erhofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. Diese werden unter Telefon 07151/950-333 entgegen genommen. Das Polizeipräsidium Aalen hat am Dienstag eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die eng mit den französischen und polnischen Behörden zusammenarbeitet und nun insbesondere um Mithilfe der französischen, polnischen und deutschen Bevölkerung bittet. Fotos von Wohnmobil und Pkw der beiden Männer finden sich auf der Fahndungsseite der Polizei.

Die Polizei bittet darum, nicht an die Gesuchte heranzutreten, sollte diese angetroffen werden, sondern sofort über den Notruf die nächste Polizeidienststelle zu verständigen.

(ots/BNN)