Eine Zecke krabbelt über eine Hand
Eine Zecke krabbelt über eine Hand. | Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Experten veröffentlichen Details zu Zecken-Lage im Südwesten

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An der von Zecken übertragenen Infektionskrankheit FSME sind in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr deutlich weniger Menschen erkrankt als in den Jahren zuvor. Und das, obwohl die Zecken durchaus aktiv waren.

Zu den Gründen für diesen ungewöhnlichen Trend und zur Zecken-Lage in Deutschland wollen am Montag (11.00 Uhr) Wissenschaftler der Universität Hohenheim in Stuttgart Stellung nehmen.

Bundesweit ist die Zahl der FSME-Fälle gesunken

Denn auch bundesweit ist die Zahl der Fälle stark gesunken – vor allem durch den baden-württembergischen Rückgang. «Nachdem 2018 noch 607 Fälle von FSME-Erkrankungen gemeldet wurden, liegt die Zahl 2019 bei 462, also 145 Fälle weniger», sagte die Zeckenexpertin Ute Mackenstedt von der Uni Hohenheim.

Übertragen wird die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Stiche von Zecken. In besonders schweren Fällen kann es zur Gehirnentzündung und zur Schädigung des Rückenmarks kommen. Im Extremfall verläuft die Krankheit tödlich.

dpa/lsw