Ein Bus hing am Freitag in der Bruchsaler Friedrichstraße an einem Pfosten fest (rechts oben), andere leisteten Millimeterarbeit, um in an ihm vorbeizukommen.
Ein Bus hing am Freitag in der Bruchsaler Friedrichstraße an einem Pfosten fest (rechts oben), andere leisteten Millimeterarbeit, um in an ihm vorbeizukommen. | Foto: Thienes

Stau in Friedrichstraße

Gelenkbus bleibt in Bruchsal hängen

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Ein Gelenkbus verhakte sich am Freitag gegen 14 Uhr in der Bruchsaler Friedrichstraße an einem Pfosten am Wegrand und sorgte für Stau und Menschenaufläufe.

Der Bus der Linie 189 wich einem Krankenwagen aus, der mit Karacho und Sirene angerauscht kam. Dabei geriet er zu weit nach rechts und  blieb mit der sogenannten Ziehharmonika – dem Gelenk des Busses – an einem Pfosten hängen.

Vorbei nur in Millimeterarbeit

Da die Friedrichstraße  – eine Einbahnstraße – an dieser Stelle recht eng ist, bevor sie nach rechts in die Styrumstraße abzweigt, kamen nachfolgende Fahrzeuge nicht ohne weiteres am Bus vorbei. Lastwagen und andere Busse mussten hierfür Millimeterarbeit leisten.

 

Baufhofmitarbeiter entfernen den Pfosten, damit der Bus weiterfahren kann.
Baufhofmitarbeiter entfernen den Pfosten, damit der Bus weiterfahren kann. | Foto: Thienes

Nicht nur der Stau rief die Polizei auf den Plan. Diese musste gut eine Stunde lang bis nach 15 Uhr den Verkehr regeln. Sie leitete weitere große Fahrzeuge nach links in Fahrtrichtung auf die Wilderichstraße um, bis Bauhof-Mitarbeiter den Pfosten dann binnen etwa zehn Minuten aus dem Betonsockel entfernt hatten und der hängengebliebene Bus weiterfahren konnte.

Einige der Kinder im hängengebliebenen Bus hatten sich zwischenzeitlich ein Eis aus der benachbarten Eisdiele geholt.