Insekten essen? BNN-Redakteure haben den Geschmackstest gewagt. | Foto: Bodamer

Heuschrecken, Würmer und Co

Geschmackstest: BNN-Redakteure essen Insekten

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Insekten essen: Ist das der neue Trend in deutschen Küchen? Auf jeden Fall sieht man getrocknete Heuschrecken oder Insekten-Nudeln immer häufiger im Supermarkt. Aber schmeckt das auch? Die wagemutigen BNN-Redakteure wagen den Geschmackstest… 

Mehlwürmer, Heuschrecken und anderes Krabbeltier auf dem Essteller: Für die meisten Europäer ist das eine ziemlich obskure Vorstellung, aber seit der Verkauf von essbaren Insekten in der EU seit Anfang 2018 gesetzlich geregelt ist, sieht man in Deutschland immer mal wieder „Insekten-Burger“, „Insekten-Nudeln“ oder getrocknete Heuschrecken im Supermarkt. In anderen Kulturkreisen, vor allem in Afrika und Asien, gehören Insekten schon immer auf den menschlichen Speiseplan. Etwa 2 Milliarden Menschen weltweit essen regelmäßig Insekten, informiert ein Anbieter.

Die nackten Zahlen sprechen auf jeden Fall für das Krabbelgetier: Laut Verbraucherzentrale enthält Insektenfleisch im Durchschnitt ähnlich viel Protein und Energie wie Rindfleisch, aber nur rund halb so viel Fett. Zudem enthalten Insekten viele ungesättigte Fettsäuren, ähnlich wie Fisch. Außerdem ist die Herstellung deutlich schonender für die Umwelt: Insekten brauchen auf ein Kilo Fleisch gerechnet deutlich weniger Futter, weniger Wasser und weniger Platz als Schweine oder Rinder. Außerdem entstehen bei der Aufzucht und Haltung viel weniger Abgase. Also alles paletti? Die BNN-Online-Redakteure wagen den Geschmackstest:

Übrigens: Die Insekten, die in deutschen Supermärkten verkauft werden, stammen nicht aus der freien Natur: Sie werden in Europa extra für den Verkauf gezüchtet. Meistens sind das laut Verbraucherzentrale Buffalowürmer, Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen.

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