Eichenprozessionsspinner
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners hängen an der Rinde einer Eiche. | Foto: Thomas Warnack

Rottenacker

Giftige Eichenprozessionsspinner werden abgesaugt

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Mit Hebebühne und Sauggerät sind Forstarbeiter dem giftigen Eichenprozessionsspinner in Rottenacker zu Leibe gerückt. Die Raupen des Schmetterlings hatten sieben Bäume in der Gemeinde im Alb-Donau-Kreis befallen – nach Angaben eines Forstarbeiters war der Befall im Vorjahr jedoch deutlich stärker. Ein Unternehmen für Baumarbeiten ist bereits seit Mai gegen Eichenprozessionsspinner im Einsatz.

In ihrem aktuellen Entwicklungsstadium tragen die Tiere die für Menschen giftigen Brennhaare, sodass eine Bekämpfung mit biologischen Spritzmitteln nicht mehr genügt. Die toten Raupen würden im Baum hängen bleiben und der Wind könnte die Brennhaare herum wehen, so der Sprecher. Diese lösen Atembeschwerden, Juckreiz und Entzündungen aus.