Toilettenpapier
Ein Mann trägt eingekauftes Toilettenpapier und Küchenrollen aus einem Supermarkt. | Foto: Rene Traut/dpa/Archivbild

dm-Chef: Engpasss bald vorbei

Helfen geschlossene Kneipen gegen Toilettenpapier-Mangel?

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Der Chef der Karlsruher Drogeriemarktkette dm, Christoph Werner, macht Hoffnung auf ein baldiges Ende des Mangels von Toilettenpapier in den Regalen. Er sei sicher, dass das Phänomen Toilettenpapier-Mangel nur kurzzeitig auftrete, sagte er dem «Handelsblatt». In Gaststätten und Hotels werde derzeit schließlich nichts verbraucht.

„Die Produktion muss also nur umgeleitet werden, der Nachschub ist gesichert“, sagte Werner der Zeitung.

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Warten heißt es demnach derzeit auch für dm-Online-Kunden. „Wegen der enormen Nachfrage ist die Lieferzeit kurzzeitig von zwei bis drei Werktagen auf neun bis zwölf Werktage hochgeschnellt“, sagte Werner. „Das bekommen wir in den Griff, wir sind bald wieder bei zwei Tagen.“

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Massive Anfeindungen wegen Toilettenpapier-Begrenzung

Einen Münchner Testlauf zur Abholung bestellter Waren in der Filiale habe man ausgesetzt, „weil die Mengen in den Märkten explodierten“. dm arbeite aber daran, diese Möglichkeit des Einkaufens bundesweit anzubieten.

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Mit Blick auf Hamsterkäufe und leere Regale beklagte Werner zum Teil massive Anfeindungen von Mitarbeitern in den etwa 2000 dm-Filialen. „Auch ich habe bitterböse Briefe erhalten: Zum Beispiel, wie sich unsere Mitarbeiter erdreisten könnten, zu reglementieren, wie viel Toilettenpapier man kaufen dürfe.“