Thomas Hitzlsperger
Thomas Hitzlsperger. | Foto: Christoph Schmidt/dpa

Vereinspolitik

Hitzlsperger ist neuer Vorstandschef des VfB Stuttgart

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Thomas Hitzlsperger steigt wie erwartet zum Vorstandsvorsitzenden des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart auf. Der Aufsichtsrat der VfB Stuttgart 1893 AG habe den Ex-Nationalspieler dazu berufen, teilte der Traditionsclub am Dienstag mit.

Bisher arbeitete der 37-Jährige als Sportvorstand der Schwaben, für das Sportliche bleibt er parallel zu seinem neuen Job auch in Zukunft verantwortlich. Der frühere Mittelfeldspieler verantwortet innerhalb des dreiköpfigen Vorstandes dann die Ressorts Sport, Unternehmensstrategie und Kommunikation.

Für 15.00 Uhr hat der Zweitligist zu einer Pressekonferenz mit Hitzlsperger und Aufsichtsratschef Bernd Gaiser eingeladen.

Der VfB braucht keinen Neustart auf allen Ebenen

„Es geht uns um ein selbstbewusstes, aber dennoch bescheidenes Auftreten und um Klarheit im Handeln. Der VfB braucht keinen Neustart auf allen Ebenen, sondern muss sich noch mehr auf seine Stärken besinnen“, sagte Hitzlsperger.

„Wir haben jetzt drei konkrete Ziele: den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga, die Weiterentwicklung unserer Infrastruktur, speziell der Mercedes-Benz Arena, und die Beibehaltung unserer wirtschaftlichen Stärke.“

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Aufsichtsratschef: Hitzlsperger „eindeutig beste Wahl“

Aufsichtsratschef Gaiser betonte, dass sich Hitzlsperger im Zuge des Auswahlprozesses für die neu geschaffene Position „als die eindeutig beste Wahl“ erwiesen habe.

Hitzlsperger wird im Vorstand des Bundesliga-Absteigers damit weiter gemeinsam mit Stefan Heim (Finanzen) und Jochen Röttgermann (Marketing und Vertrieb) zusammenarbeiten.

Die Berufung zum Vorstandsboss setzt seine rasante Karriere bei den Schwaben fort. Hitzlsperger arbeitete erst seit Februar als Sportvorstand des VfB, und war zuvor ein Jahr Leiter der Nachwuchsabteilung und etwa eineinhalb Jahre Präsidiumsmitglied.

Spiel des VfB gegen den KSC am 24. November

In der 2. Bundesliga trifft der Karlsruher SC am Sonntag, 24. November, um 13.30 Uhr in Stuttgart auf den VfB. In der Landeshauptstadt konnten die Karlsruher nur fünf der 31 Spiele für sich entscheiden.

Der letzte Sieg des KSC im baden-württembergischen Duell liegt schon lange zurück: Am 2. September 2007 gewannen die Badener mit 1:0 zu Hause gegen Stuttgart.